Markieren Kennzeichnung von Aluminiumteilen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Aluminium ist ein Werkstoff mit vielen Vorzügen. Zum einen ist er leicht und dennoch stabil. Da Aluminium zudem zu 100 % recycelt werden kann, kommt es in der Industrie heute immer mehr zum Einsatz.

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So vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Aluminium sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen, die an die Kennzeichnung der Aluminiumkomponenten gestellt werden.
So vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Aluminium sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen, die an die Kennzeichnung der Aluminiumkomponenten gestellt werden.
(Bild: Sic)

Aluminium wird in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Vor allem in der Luftfahrt und im Schiffbau, in der Elektro- und Elektronikindustrie sowie im Schienenverkehr ist es verbreitet. Auch in der Automobilindustrie weiß man seine zahlreichen Vorteile zu schätzen. Tatsächlich entscheiden sich heute viele Automobilhersteller und -zulieferer bei der Herstellung von Fahrgestellen, Lenksäulen und Komponenten für Servolenkungen für diesen vielseitig einsetzbaren Werkstoff. Auch Turbolader, Kurbelgehäuse, sowie Teile des Kühlers oder der Klimaanlage bestehen häufig aus Aluminium. Schließlich spielt der Werkstoff auch in der Entwicklung der New Energy Vehicles (NEV) eine große Rolle, da insbesondere das Batteriegehäuse und andere elektronische Komponenten von Elektrofahrzeugen häufig aus Aluminium gefertigt werden.

Markieren der Teile

So vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Aluminium sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen, die an die Kennzeichnung der Aluminiumkomponenten gestellt werden. Um eine optimale Rückverfolgbarkeit

gewährleisten zu können, sind teilweise Bar- oder Datamatrix-Codes, teilweise aber auch eine alphanumerische Kennzeichnung oder aber die Aufbringung eines Logos erforderlich. Darüber hinaus muss bei der Wahl einer geeigneten Markierlösung immer auch die Aluminiumsorte berücksichtigt werden. So muss zum Beispiel bedacht werden, ob es sich um eloxiertes Aluminium oder eine Aluminiumlegierung handelt. Darüber hinaus ist auch zu beachten, welche Kontraststärke und welche Markierungstiefe von den Kunden gefordert werden. Nicht selten wird eine Markierung verlangt, die auch nach dem Auftragen einer Beschichtung noch gut sichtbar sein sollte oder verschiedenen Oberflächenbehandlungen wie dem

Kugelstrahlen standhält.

Auf Kundenbedürfnis zugeschnitten

Sic Marking entwickelt seit über 30 Jahren immer wieder neue Lösungen, um den Herausforderungen gerecht zu werden, die sich gerade bei der Kennzeichnung von Aluminiumkomponenten stellen. Aufgrund dieser umfassenden Erfahrung hat das französische Sic-Team heute verschiedene, sehr fortschrittliche Markierlösungen mit Nadelritz-, Nadelmarkier- und Lasertechnologie im Programm. Darüber hinaus bietet Sic auch verschiedene automatisierte optische Lösungen zum Auslesen von Datamatrix-Codes an.

Die Laser-Markiersysteme von Sic eignen sich laut Herstellerangaben besonders für die Kennzeichnung von Aluminiumbauteilen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Serien- oder Einzelteile handelt.

Herzstück jedes Markiersystems ist ein Laser, der mit folgenden Zusatzfunktionen ausgestattet sein kann: 3D-Markierung für komplex geformte Teile, hochauflösende Kamera zur schnellen und sicheren Erfassung und Auswertung von Bar- und Datamatrix-Codes sowie Drehachse für die Beschriftung zylindrischer Werkstücke

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