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„Die nun eingeleiteten Schritte sind für uns nicht einfach, sie sind aber notwendig. Jetzt geht es darum, alle Beteiligten einzubinden und gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit von Bosch Rexroth zu arbeiten“, so Rolf-Dieter Amann, Mitglied des Vorstands von Bosch Rexroth und verantwortlich für kaufmännische Aufgaben.
Dazu werde man jetzt mit den Arbeitnehmervertretern in Gespräche gehen. Mit ihnen solle
ein gemeinsam getragenes Konzept erarbeitet werden.
Hat Bosch Rexroth Wachstumschancen nicht konsequent genutzt?
Als weiteren wichtigen Punkt des umfassenden Effizienzprogramms sollen Wachstumschancen konsequenter als bisher identifiziert und genutzt werden. Dabei will das Unternehmen, wie es heißt, „auf langjährige gute Kundenbeziehungen, die hohe technologische Kompetenz und das tiefe Know-how in den unterschiedlichen Anwendungen und Branchen setzen“.
Verschiedene Wachstumsaktivitäten seien bei Bosch Rexroth bereits gestartet worden. So werde beispielsweise das weltweite Händlernetz ausgebaut. Auch die Ausweitung des internationalen Projektgeschäftes zeige bereits Früchte. Die erfolgreiche Rexroth-Beteiligung an Projekten wie einem Spezialschiff von Allseas oder der Sanierung der Bühnentechnik in mehreren europäischen Städten unterstreiche dies.
Zudem werde im Umfeld von Industrie 4.0 eine Vielzahl von Produktentwicklungen vorangetrieben, um von den neuen Geschäftsmöglichkeiten zu profitieren. In dem 2014 eröffneten Innovation-Lab von Bosch Rexroth in Lohr würden dafür neue Produkte an konkreten Maschinen den Kunden vorgestellt.
Weltweit beschäftigt Bosch Rexroth 36.700 Mitarbeiter; in Lohr am Main sind es knapp 6000.
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