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Materialise steigt bei Essentium und BASF mit ein

| Redakteur: Simone Käfer

BASF, Materialise und Essentium wollen vorangehen, um gemeinsam den Wandel vom 3D-Druck zur skalierbaren Additiven Fertigung zu gestalten.

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Das Trio aus Materialhersteller, Maschinenbauer und Softwareprogrammierer will die Flash-Fuse-Technik weiter entwickeln.
Das Trio aus Materialhersteller, Maschinenbauer und Softwareprogrammierer will die Flash-Fuse-Technik weiter entwickeln.
(Bild: Marcus Schwetasch)

BASF Venture Capital führt die Series-A-Investmentrunde des US-amerikanischen 3D-Druckerherstellers Essentium an. Materialise ist einer der Co-Investoren in dieser Runde. Also bringt die BASF ihr Material-Know-how, ein breites Produktportfolio und ihr globales Netzwerk in die Partnerschaft ein, Materialise seine fast 30-jährige Erfahrung in der Programierung von Software für die Additive Fertigung und Essentium entwickelt die Maschinen. „Mit diesem strategischen Investment fokussieren sich Essentium und BASF auf eine Verbesserung der Supply Chain, der Materialbeständigkeit und des Materialzugangs”, erklärt Dr. Blake Teipel, CEO von Essentium. „Wir freuen uns ebenso, eine neue Partnerschaft mit Materialise einzugehen. Alle drei Unternehmen fokussieren ihre globalen Bestrebungen smarte Lösungen auf dem Gebiet der additiven Fertigung herauszubringen.“

Die BASF und Essentium arbeiten bereits gemeinsam an der Weiterentwicklung des FFF-Verfahrens auf Basis der Flash-Fuse-Technik von Essentium. Bei Flash Fuse sollen funktionalisierte Co-Extrusions-Filamenten eine hohe mechanische Stabilität auch zwischen den Materialschichten ermöglichen. Nun wird auch Materialise Teil der Partnerschaft. Die Belgier wollen die 3D-Druck-Software für die Flash-Fuse-Technik entwickeln.

„Materialise, Essentium und BASF haben eine gemeinsame Vision des Wachstums in der 3D-Druck-Branche, die auf der Schaffung von bedeutenden Anwendungen in einem offenen und dynamischen Ökosystem basiert”, ergänzt Bart Van der Schueren, CTO von Materialise. “Diese Partnerschaft hilft, ein offeneres Marktmodell voranzubringen, das die Übernahme von 3D-Druck-Techniken in industriellen Anwendungen fördert, indem es Nutzern mehr Kontrolle, eine größere Auswahl an Materialien und schließlich niedrigere Kosten und somit den Zugang zu größeren Stückzahlen in der Additiven Fertigung bietet.“ Basis sind Innovationen im Bereich des Verfahrens Highspeed Extrusion (HSE), das mit der Flash-Fuse-Technik arbeitet, sowie Hochleistungsfilamenten.

Neben BASF und Materialise beteiligt sich auch ein Konsortium von Venture Capital Investoren an Essentium.

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