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Kupplungen und Bremsen Mayr Antriebstechnik ist jetzt klimaneutrales Unternehmen

Redakteur: Stefanie Michel

Das Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik legt Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz und ist seit 2020 klimaneutral. Damit gehört das Unternehmen zu den ersten der Branche, das seine Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll freiwillig kompensiert.

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Das Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten im Allgäu ist seit 2020 klimaneutral.
Das Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten im Allgäu ist seit 2020 klimaneutral.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Von Fridays for Future bis hin zum Bündnis für ein klimaneutrales Allgäu 2030: Klimaschutz ist auch in der Heimat von Mayr Antriebstechnik in aller Munde. Zudem hat die Corona-Pandemie das Bewusstsein für die Einflüsse des Menschen auf die Natur noch einmal verschärft. „Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für die Welt von morgen. Eine intakte Natur und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen für unsere Kinder und künftige Generationen liegen uns am Herzen. Nachhaltiges Wirtschaften prägt unsere Firmenphilosophie seit der Gründung. Beim Klimaschutz stehen wir jetzt inmitten eines Prozesses“, erklärt Ferdinand Mayr, Geschäftsführender Gesellschafter des Allgäuer Familienunternehmens.

Eigene Stromerzeugung deckt 11 % des Verbrauchs ab

Und so besteht das Klimaschutzengagement derzeit aus vielen einzelnen Bausteinen: Es beginnt mit der Zertifizierung des Energie- und Umweltmanagements nach DIN EN 16247-1 (Energie) beziehungsweise DIN EN ISO 14001 (Umwelt). Hinzu kommt seit 2017 die Stromerzeugung durch ein eigenes Blockheizkraftwerk und Photovoltaik-Anlagen auf den Produktions- und Montagehallen. „Seit 2017 haben wir jede neue Hallendachfläche komplett mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Insgesamt decken wir durch die eigene Stromerzeugung derzeit ungefähr 11 % unseres Stromverbrauchs ab“, erläutert Geschäftsführer Günther Klingler. „Daneben arbeiten wir bereits seit mehreren Jahren an der Minimierung unseres Papierverbrauchs mit dem Ziel des papierlosen Büros und setzen auf energieeffiziente Maschinen in der Fertigung.“ Weitere Maßnahmen im Bereich E-Mobilität, bei der energetischen Sanierung der bestehenden Gebäude oder beim Ausbau der PV-Anlagen sind bereits in Planung beziehungsweise Umsetzung.

„Insgesamt geht es uns weniger darum, einen festen Weg vorzuschreiben, als an vielen Stellen zu handeln“, so Klingler weiter. „Wir wollen die Probleme nicht nur analysieren, sondern auch anpacken und lösen. Die perfekte Lösung gibt es vielleicht noch nicht, aber ein Gelingen hängt ganz wesentlich von unserem freiwilligen und konsequenten Handeln ab.“ Und Mayr ergänzt: „Gerade Corona zeigt uns hier auch die Chancen auf, welche wir jetzt nutzen und auch zukünftig nutzen wollen. Vermehrt Homeoffice reduziert Emission genauso wie Telefonkonferenzen statt Flugreisen, wo dies möglich und sinnvoll ist. Wir sehen hier die Chance, Effizienz mit Klimaschutz zu verbinden.“

Mayr ist seit 2020 klimaneutral

Mayr Antriebstechnik ist mit vielen Bausteinen auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Allerdings sind als Industrieunternehmen Emissionen unvermeidbar. Diese gleicht das Maschinenbauunternehmen mit Kompensationsmaßnahmen aus, um die Ziele auch kurzfristig zu erreichen und dem menschengemachten Klimawandel jetzt entgegenzuwirken. „Wir haben die Treibhausgasemissionen, die durch die Tätigkeiten unseres Unternehmens verursacht werden, erfassen lassen und durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten für die Jahre 2020 und 2021 ausgeglichen“, erklärt Mayr. Mit diesen Zertifikaten unterstützt das Unternehmen insgesamt drei Projekte:

  • eines in Indien zur Erzeugung von Elektrizität aus Biomasse-Rückständen,
  • eines in China zur Verteilung von effizienten Solarkochern an ländliche Haushalte
  • und eines in der Türkei zur Erzeugung von erneuerbarer Energie durch Windkraft.

„Uns ist bewusst, dass der Zukauf von Klimazertifikaten nicht unumstritten ist. Voraussetzung für uns ist, dass die Kompensationsmaßnahmen nicht alleine stehen, sondern nur einen Baustein in unserem Klimaschutzengagement darstellen. Unsere eigene Bilanz müssen wir trotzdem immer weiter verbessern. Die Alternative wäre, nicht zu kompensieren – was in unseren Augen auch nicht viel besser ist. Mit dem Kauf werden zumindest die Projekte in Asien unterstützt“, so Mayr. Dadurch wird CO2 dort eingespart, wo es besonders einfach möglich ist.

Für die Kompensation der Treibhausgase hat Mayr Antriebstechnik die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten. Damit gehört der Betrieb zu den ersten der Branche, der seine Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll freiwillig kompensiert. „Wir sind in diesem Bereich ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden. Auch wir selbst setzen bewusst auf nachhaltige Lieferketten“, ergänzt Klingler.

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