2D-Laserschneiden Microstep Europa stellt neue Faserlaser-Schneidanlage vor

Redakteur: Peter Königsreuther

Viel Leistung und Qualität bei überschaubarem Preis will Microstep Europa mit der neu entwickelten 2D-Faserlaser-Schneidanlage MSE Smartfl zu den Anwendern bringen.

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Das ist die neue MSE Smartfl von Microstep Europa. Eine, wie es heißt, gut ausgestattete und für die digitale Fertigung vorbereitete 2D-Faserlaser-Schneidmaschine für den leichten Einstieg in dieses Metier.
Das ist die neue MSE Smartfl von Microstep Europa. Eine, wie es heißt, gut ausgestattete und für die digitale Fertigung vorbereitete 2D-Faserlaser-Schneidmaschine für den leichten Einstieg in dieses Metier.
(Bild: Microstep)

Der Hersteller sagt, dass diese Baureihe entwickelt wurde, um einen leichten Einstieg ins qualitativ hochwertige und produktive 2D-Laserschneiden zu bieten. Gesteuert werde das System smart und intuitiv, aufgrund Microsteps Software namens Asperwin Basic und der Steuerung MSE Smartcontrol. Damit steht laut Microstep der Produktionsprozess auch im Zeichen von Industrie 4.0 zur Verfügung.

Der MSE Smartfl wurde mit einem gegossenen, sehr steifen und dennoch gewichtsoptimierten Aluminiumportal versehen, durch das Beschleunigungen und Verzögerungen sehr dynamisch ausgeführt werden können, heißt es weiter. Das integrierte Faserlasersystem gibt es standardmäßig mit einem automatischen Wechseltisch. Die möglichen Bearbeitungsflächen beginnen bei 1500 Millimeter × 3000 Millimeter bis maximal 2500 Millimeter × 6000 Millimeter. Die Laserquellen, die man ordern kann, leisten maximal 12 Kilowatt.

Auf gute Komponenten basiert der Schneiderfolg

Die Anlage verdankt ihre hohe Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit einer Ausstattung mit durchweg äußerst hochwertigen Markenkomponenten aus Deutscher Produktion, betont Microstep. Das ziehe sich durch die gesamte Komponentenliste. Ausgestattet ist der neue MSE Smartfl mit dem in Deutschland hergestellten Thermacut-Schneidkopf des Typs EX-Trabeam PRO mit driftarmer Regelung, sowie mit der Dichtungsüberwachung „Smart Protection“, die die optischen Komponenten schützt. In Sachen Laserquellen setzt Microstep auf Produkte von IPG Photonics. Der Wechseltisch arbeitet mit einer Sektionsabsaugung, die das Unternehmen Teka erst kürzlich entwickelt hat – Aircube lautet der Name. Die bereits erwähnte Steuerung hat man mit Eckelmann entwickelt. Integriert in die Anlage sind außerdem Servoantriebe von Eckelmann, Getriebe und Zahnstangen von Wittenstein alpha sowie Linearführungen von Bosch Rexroth.

Open-Source-Vernetzungsmöglichkeit pusht Produktivität

Mit der neuen Baureihe sei man, wie schon angedeutet, auch für künftige Anforderungen der digitalen Produktion gerüstet. Denn der MSE Smartfl ist für die Nutzung von Industryfusion vorbereitet, einem herstellerübergreifenden Open-Source-Vernetzungstool für Smart Factories und Smart Products. Die, wie es dazu heißt, von mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauern im Verband Industry Business Network 4.0 sowie der Industryfusion Foundation mit Konzernen wie Intel, dem TÜV Süd sowie Forschungseinrichtungen entwickelt wurde. Diese schaffe Transparenz über alle in der Fertigung darin vernetzten Anlagen und Maschinen. Im Endeffekt ließe sich so effizienter und stärker automatisiert produzieren.

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