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Absauganlagen

Mit Absaugtechnik den Nebel an der Schleifmaschine lichten

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Bei zu niedriger Absaugleistung entsteht kein Unterdruck und die Ölpartikel dringen aus der Maschine in die Werkhalle. Wird zu viel abgesaugt, müssen die Filter enorme Leistung bringen und häufiger gereinigt werden. Da das herausgefilterte Öl auch wieder in die Maschine zurückgeführt wird, steigt dieser Aufwand bei erhöhtem Absaugvolumen. Auch auf die richtige Wahl der Absaugstelle kommt es an.

Durch die schnell drehenden Schleifscheiben entsteht eine große Spritzwirkung. Liegt die Absaugstelle genau in der „Haupteinflugschneise“, gelangt ein Großteil des Kühlschmiermittels unmittelbar in die Absauganlage. Da die Anlage für diese großen Ölmengen nicht ausgelegt ist, kann sie schnell überlastet werden, und die Schadstoffe treten dann am Luftablass des Filters aus.

Restschadstoffgehalt der Luft liegt deutlich unter 1 mg/m³

Kann der Absaugstutzen an keiner anderen Stelle untergebracht werden, sollte ein Vorabscheider bereits in der Maschine oder der Absaugrohrleitung eingebaut werden, der größere Aerosole bereits an der Maschine abscheidet. Die dünnflüssigen Öle stellen zudem hohe Anforderungen an die Filter. Um die benötigte Filtrationsleistung zu erreichen, werden mehrere Filter hintereinander geschaltet. So liegt der Restschadstoffgehalt der Luft deutlich unter 1 mg/m³.

Eine weitere Herausforderung: Gerade bei der Bearbeitung mit dünnflüssigen Ölen als Kühlschmiermittel ist Brandschutz eine zentrale Aufgabe. Bei einer Einzelabsaugung ist der Filter direkt an die Löschanlage gekoppelt. Bei einer zentralen oder Gruppenabsaugung wird eine schnell schließende Brandschutzklappe an der Absaugstelle nötig, die durch die Löschanlage ausgelöst wird. MM

* Klaus Schmidt ist Geschäftsführer der Büchel GmbH in 89168 Niederstotzingen.

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