Composites Europe 2015

Mit Composites geht der Windkraft noch lange nicht die Puste aus

Seite: 2/6

Anbieter zum Thema

Entgasen und Dosieren mit Hedrich

Mit einem Verfahren zur Rotorblatt-Direktinfusion, bei der die Trägermatrix während des gesamten Prozesses unter Vakuum steht, will die Hedrich GmbH aus Ehringshausen die Besucher am Messestand überzeugen. „Das Verfahren, das wir zum Patent angemeldet haben, vermeidet eine Anreicherung mit Gasen. Damit wird die Produktqualität erheblich gesteigert und die Kosten für Nacharbeiten zur Beseitigung von Lunkern entfallen komplett“, beschreibt Sascha Kandler aus dem Marketingbereich des Unternehmens.

Reinigungsaufwand entfällt

Für den Prozess habe man eine spezielle Entgasungs- und Dosieranlage entwickelt. „Mithilfe der Füll- und Mischstation Infucube kann dank eines Softbags der Gießharz-Nachfüllprozess bedarfsgerecht gesteuert werden", erläutert Kandler. Wird ein minimaler Füllstandes erreicht, wird der Softbag automatisch und in Abhängigkeit von der vorherigen Abnahmegeschwindigkeit je nach Bedarf mit Gießharzmasse nachgefüllt, wodurch zum Infusionsende zu nur minimale Restmengen an reaktivem Material anfallen, wie es heißt. Die mit der Gießmasse kontaminierten Teile wie Schläuche, Softbag und gegebenenfalls der Statikmischer seien sehr kostengünstige Einweg- beziehungsweise prozessabhängige Verbrauchsgüter: Spülen- und Reinig entfallen.

(ID:43532282)