Prozessüberwachung

Mit zwei Messsystemen Prozesse besser im Griff

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Langzeitanalysen zeigen Korrelationen auf

Die Thermo-Scientific-Messanlagen nutzen das Iba-System zur Datenaufzeichnung, Analyse und Reporterstellung. Die Messwerte und Anlagenzustände werden in Messdateien (so genannte DAT-Files) aufgezeichnet und mit dem Analyseinstrument Iba-Analyzer dargestellt. Für die Erstellung der Messdateien gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel über Profibus mit dem Profibus-Sniffer iba-BM-DPM-S. Mit diesem können bis zu 512 Analog- und 512 Digitalsignale pro Millisekunde mitgelesen werden. Weder der Profibus noch die Steuerung werden zusätzlich belastet, weil das Gerät selbst kein aktiver Teilnehmer am Bus ist. Mit dem Iba-Interface Generic TCP/IP lassen sich Daten über eine Ethernet-Verbindung von der Messanlage zum Datenaufzeichnungssystem Iba-PDA übertragen und in Messdateien speichern. Bei einigen Messanlagen mit sehr großen Datenmengen erfolgt die Übertragung der Messdaten zum Iba-PDA-System via Ankopplung über Reflective Memory.

Weil alle gemessenen Daten als Iba-DAT-Files archiviert werden, können jederzeit detaillierte Analysen durchgeführt werden. Nach Extraktion wesentlicher Parameter in das datenbankgestützte Auswertesystem stehen mithilfe der Analysesoftware Funktionalitäten wie umfangreiche Reporting-Werkzeuge mit Tages-, Wochen- und Monatsberichten sowie erweiterte Trending-Funktionalitäten zur Verfügung. Schöppner erläutert: „Speziell die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Industrieprodukten sind mit dem Iba-System aufgrund der komfortablen Langzeitanalysen leicht zu realisieren.“ Der leistungsfähige Reportgenerator erlaubt das Erstellen maßgeschneiderter Analyseberichte. Die Ergebnisse werden als Ausdruck oder als Dokumentdatei ausgegeben. „Mit iba stehen die Messdaten langfristig zur Verfügung und dienen so der Qualitätskontrolle und Produktfreigabe“, so Schöppner. Weil Basisdaten aus dem Prozess umfassend in das Qualitätsmanagement integriert werden können, werden Zusammenhänge einzelner Messgrößen so erst sichtbar. „Einige unserer Kunden haben iba bereits installiert und möchten an ihr vorhandenes Iba-System unsere Messanlage mitankoppeln“, so Schöppner. „Dies ist mit den verfügbaren Übertragungsmethoden leicht möglich.“ Ziel dieser Kunden ist es, aussagekräftige Kennwerte aller relevanten Maschinen-, Prozess-, Material- und Qualitätsdaten zu bekommen und signifikante Korrelationen zwischen diesen Daten zu erkennen.

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