Phoenix Contact Mobilfunkrouter ermöglicht Fernzugriff in über 30 Ländern

Autor / Redakteur: Gerrit Boysen / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Eine Lösung, mit der es möglich ist, eine Anlage per Mobilfunk fernzuwarten, besteht aus einer Kombination eines Mobilfunkrouters mit einer speziellen Mobilfunk-SIM-Karte. Das Besondere daran ist, dass diese Lösung über eine Global-SIM in rund 30 europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada funktioniert.

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Bild 1: Die Lösung zweier Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe soll in vielen Ländern eine einfache Fernwartung von Maschinen und Anlagen via Mobilfunk ermöglichen.
Bild 1: Die Lösung zweier Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe soll in vielen Ländern eine einfache Fernwartung von Maschinen und Anlagen via Mobilfunk ermöglichen.
(Bild: Phoenix Contact)

Viele Maschinen- und Anlagenbauer möchten im Wartungsfall schnell auf ihre international installierten Applikationen zugreifen können. Vor diesem Hintergrund würde sich ein Mobilfunkprodukt anbieten, das weltweit funktioniert sowie unabhängig von einem bestimmten Mobilfunkanbieter ist. Deshalb haben Phoenix Contact und der Mobilfunkspezialist Marcant mit der Global SIM eine entsprechende Lösung entwickelt (Bild 1).

Router für raue Industrieumgebungen konzipiert

Phoenix Contact baut sein Produktportfolio für die industrielle Telekommunikation seit rund zehn Jahren kontinuierlich aus. Heute deckt das Angebot vom analogen Modem mit RS232-Schnittstelle bis zum Hochgeschwindigkeitsrouter mit IP-sec-Verschlüsselung für den Mobilfunk die gesamte Leistungsbandbreite ab. Die international tätige Marcant GmbH mit Hauptsitz in Bielefeld verfügt über mehrfach redundant angebundene Rechenzentren sowie eine eigene Backbone-Infrastruktur. Das 1997 gegründete Systemhaus hat sich aufgrund seiner langjährigen Partnerschaft mit den großen weltweit aktiven Betreibern von Mobilfunknetzen eine netzübergreifende Fachkompetenz im Bereich Mobilfunk erworben.

In der industriellen Automation ist der Trend erkennbar, dass immer mehr Maschinen- und Anlagenbauer einen Fernzugriff auf ihre Applikationen über einen breitbandigen Mobilfunkanschluss umsetzen möchten. Dies resultiert beispielsweise aus der Erstinbetriebnahme der Maschine oder Anlage an einem weit vom Unternehmenssitz entfernten Ort. Benötigt der sich dort befindende Monteur Unterstützung bei einem spezifischen Problem, schließt er einfach einen mitgebrachten Mobilfunkrouter, wie den 3G-Router von Phoenix Contact, an die aufzubauende Anwendung an.

Der Spezialist in der Unternehmenszentrale kann dann über die Mobilfunkstrecke auf die Maschine oder Anlage zugreifen und seinem Kollegen vor Ort mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen. Typischerweise ist das der Fall, wenn die Software der eingebauten Steuerung an andere Bedingungen angepasst werden soll. Die Verwendung eines eigenen vorkonfigurierten Mobilfunkrouters macht die Beantragung eines Internetzugangs über die IT-Abteilung beim Endkunden überflüssig, was die Erstinbetriebnahme erheblich vereinfachen kann.

Telekommunikationskomponente muss Industrieanforderungen erfüllen

Nachdem viele Unternehmen die Vorteile der Mobilfunkkomponenten bei der Erstinbetriebnahme erlebt haben, möchten sie die Geräte serienmäßig in die eigenen Maschinen und Anlagen integrieren. Doch dabei ergeben sich zusätzliche Anforderungen, die vorab geklärt werden müssen. Unter anderem ist es wichtig, dass die gewählte Telekommunikationskomponente den Anforderungen der rauen Industrieumgebung entspricht. Denn was wäre schlimmer als der Ausfall des serienmäßig eingebauten Fernwartungsgeräts während eines Teleserviceeinsatzes?

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