Flexibel bleiben!

Mobilitätswende – Nur wer sich bewegt, bleibt nicht stehen!

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Die einzelnen Schritte bei der Folienreinigung

Dazu führt die patentgeschützte MTM Anlage, die dünnen Metallteile einzeln durch die Prozessschritte. Je nach Verschmutzung erfolgt in der ersten Station eine klassische Spritzreinigung mit einem neutralen oder alkalischen Reiniger. Die hohe kinetische Energie des Strahls entfernt anhaftende Partikel. Alkalische Reiniger verseifen die Fette, so dass sie sich im Wasser lösen. Nach dem Waschvorgang fließt die Reinigungsflüssigkeit in den darunter liegenden Vorratstank zurück. Ein Teil der Reinigungsflüssigkeit wird über eine Pumpe der Destillation zugeführt. Sie ist das zentrale verfahrenstechnische Element der Anlage. In der Destille wird unter Druck 120 bis 160 °C heißer Wasserdampf erzeugt. Der Dampf ist das Spülmedium für die zweite oder auch erste Verfahrensstufe. Dabei reinigt und spült der reine Kondensatdampf das Bauteil. Er gibt in diesem Prozessschritt seine Wärmeenergie an das Bauteil ab. Dadurch wird die Trocknung wesentlich erleichtert. Dies ist eine notwendige Verfahrensoption, weil die Oberfläche der Teile zahlreiche Möglichkeiten für Kapillareffekte bietet, die einer schnellen Verdunstung des Wassers von der Oberfläche entgegenwirken. Der kondensierte Wasserdampf dient in einer zweiten Nutzung zur Regeneration des Reinigungsmediums. Zusätzlich wird der heiße Dampf in einen Erhitzer geleitet, wo er auf 400 °C aufgeheizt wird. Das Gasgemisch trocknet das Bauteil dann mithilfe des Venturieffekts in einer entsprechenden Trocknungseinrichtung. Danach kann verpackt werden.

Die deutsche Automobilindustrie muss schneller handeln

Wenn Deutschland seine Klimaschutzverpflichtungen einhalten will, wird es sich wohl vom Verbrennungsmotor im heutigen Umfang verabschieden müssen. Das ist sicherlich ein schwieriger Prozess. Aber Umdenken schafft auch neue Chancen und Möglichkeiten für neue Produkte. An diesem Punkt sollte eine zukunftsfähige Industriepolitik den Hebel ansetzen. Denn die Potenziale sind in Europa und gerade auch in Deutschland reichlich vorhanden. Wenn die deutsche Automobilindustrie den zunächst „verschlafenen“ Umstieg auf den wesentlich günstiger zu produzierenden E-Antrieb nicht bald intensiv angeht, werden wir uns auch von ihr als wichtigen Wirtschaftszweig verabschieden müssen. Denn ein Verbrennungsantrieb hat gegen einen E-Antrieb bei den Herstellungskosten und damit auch bei einem möglichen Verkaufspreis keine Chance. Leider sind da Menschen, wie Elon Reeve Musk respektive die Entscheider der Automobilhersteller in China wesentlich reaktionsfreudiger als deutsche Entwicklungsmanager in der Automobilindustrie.

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