NE-Werkstoffzerspanung NE-Materialien schnell und zuverlässig zerspanen

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Hofmann & Vratny präsentiert seine neue EXN1-Serie für die Zerspanung von Aluminium, Kunststoffen und weiteren Nichteisenmetallen.

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Der EXN1 Performmaker Z3 in der Anwendung.
Der EXN1 Performmaker Z3 in der Anwendung.
(Bild: sebastian weidenbach www.sebastian-weidenbach.com)

Die EXN1-Serie von H&V wurde entwickelt, um potentiell leicht zerspanbare Materialien sicher zu bearbeiten und ist speziell auf die Anforderungen in der NE-Werkstoffzerspanung abgestimmt. Bei der Entwicklung der neuen Expert-Serie lag der Fokus darauf, die Standzeiten, die erzeugte Oberfläche am Werkstück sowie die Prozesssicherheit zu erhöhen. Die Fräser erhalten eine spezielle Schneidkantenpräparation mit einer definierten Kantenverrundung. Dies sorgt für durchgehend homogene Schneidkanten, gleichmäßige Schnittkraftverteilung und somit vermindertem Verschleiß.

Der EXN1 Chipmaker Z4 im Einsatz.
Der EXN1 Chipmaker Z4 im Einsatz.
(Bild: sebastian weidenbach www.sebastian-weidenbach.com)

Die Fertigungstoleranzen für Radius und Rundlauf wurden auf maximal 0,003 bis 0,005 Millimeter optimiert und gewährleisten ein hohes Maß an Genauigkeit. Die neue Hochleistungsgeometrie mit verfeinertem Schliffbild und abgestimmter Mikroschneidkante sorgt für einen scharfen Schnitt und gute Spanabfuhr. Abgerundet werden die Fräser durch die Verwendung eines Feinstkornsubstrats, das speziell für die Bearbeitung von NE-Werkstoffen ausgelegt ist. Das Portfolio umfasst 35 Artikelgruppen (645 Einzelartikel), bestehend aus Schaft-, Schrupp-, Schlicht-, Trochoidal-, Einschneiden-, Torus-, Vollradius- und Mikrofräsern von Durchmesser 0,1 bis 20 Millimeter.

Fertigungszeit um mehr als 50 Prozent gesenkt

Die Testphase hat gezeigt, dass es durch die Umstellung auf die H&V-EXN1-Serie möglich ist, Fertigungszeiten massiv zu reduzieren. Mit dem Einsatz des neuen Performmakers (Schaftfräser) konnte ein Kunde die Fertigungszeit je Bauteil um mehr als 50 % senken. Dies konnte durch größere Zustellungen und höhere Vorschübe erzielt werden. Ebenfalls wurde durch den Einsatz des neuen Mirrormakers (Schlichtfräser) die Oberflächengüte auf eine Rauheit von unter 1 Mikrometer verbessert.

Beschichtung aus tetragonalem Kohlenstoff

Um beim Einsatz der Fräser die Oberflächengüte zu optimieren sowie Aufbauschneidenbildung zu unterbinden, wurde außerdem eine innovative Beschichtung aus tetragonalem Kohlenstoff konzipiert. Durch diesen neuartigen Beschichtungsprozess wurden die sp3-Bindungen auf über 85 Prozent erhöht, die Schichtdicke auf unter einen Mikrometer reduziert und die Schichthärte auf ca. 4500 HV verringert. Darüber hinaus zeichnet sich die Beschichtung durch eine sehr hohe Glätte aus, da sie nahezu keine Droplets bildet und einen minimalen Reibungskoeffizient (ca. 0,05 trocken auf Stahl) gewährleistet. Damit lassen sich mit diesen Fräsern nahezu alle NE-Materialien schnell und zuverlässig zerspanen.

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