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Spanntechnik

Neue Zentrischspanner forcieren Automatisierung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Neue Zentrischspanner von Röhm packen bei unterschiedlichen Werkstückgeometrien fest zu und passen auf viele Werkzeugmaschinen. Und so geht's

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Produktiver Quadro-Huckepack: Die kompakten Zentrischspanner KZS von Röhm gewährleisten eine prozesssichere Werkstückspannung auf engstem Raum und bieten, wie hier, aufgesetzt auf ein Röhm-Nullpunktspannsystemen, besonders viel Einsparpotenzial bei automatisierten Zerspanungsprozessen.
Produktiver Quadro-Huckepack: Die kompakten Zentrischspanner KZS von Röhm gewährleisten eine prozesssichere Werkstückspannung auf engstem Raum und bieten, wie hier, aufgesetzt auf ein Röhm-Nullpunktspannsystemen, besonders viel Einsparpotenzial bei automatisierten Zerspanungsprozessen.
(Bild: Röhm)

Die aktuell verbesserten Zentrischspanner des Typs KZS von Röhm eignen sich unter anderem für die 6-Seiten-Bearbeitung in zwei Aufspannungen und zeichnen sich laut Hersteller durch diverse Produktvorteilen aus. Außer mit ihrer kompakten Bauweise und der hohen Wiederholgenauigkeit, überzeugten sie durch Spannkräfte bis maximal 55 kN, einen vergrößerten Spannbereich und eine geringe Störkontur für guten Späneabfluss. Es bieten sich so flexible Anwendungsmöglichkeiten – speziell für den Einsatz in 3-, 4- und 5-Achs-Bearbeitungszentren sowie auf allen gängigen Nullpunktspannsystemen, verspricht Röhm.

So klappt die robotergestützte Werkstückbeladung

Die Zentrischspanner und auch das Nullpunktspannsystem Easylock von Röhm scheuen keine automatisierten Abläufe. Beide Systeme lassen sich kombinieren und pneumatisch oder hydraulisch betätigen – etwa über die Maschinensteuerung. So klappe damit auch die robotergestützte Werkstückbeladung. Diese Kombination hat Einsparpotenzial: In automatisierten Abläufen können etwa ein oder zwei KZS-Spannblöcke relativ viele manuelle Schraubstöcke ersetzen, so Röhm. Hier die Erklärung: der Röhm-KZS kann von einem Roboterarm nämlich direkt in der Maschine beladen werden.

Deutlich reduzierte Rüstzeiten

Es ist nach Aussage von Röhm also nicht nötig, dass ein Bediener das Werkstück außerhalb der Maschine mit einem Extraspannmittel bereitstellt muss. Darüber hinaus brauche es pro Werkstück keinen eigenen, manuellen Schraubstock mehr. In Kombination mit einem Nullpunktspannsystem lassen sich folglich die sonst kostenintensiven Rüstzeiten stark verkürzen. Die süddeutschen Spezialisten können ihre Zentrischspanner dabei sogar an Nullpunktspannsysteme anderer Hersteller anpassen, heißt es weiter. Der direkte Benefit für den Anwender sind außer den kürzeren Rüstzeiten auch eine bessere Ausnutzung der Maschinenzeiten und so eine wesentlich höhere Produktivität bei der Zerspanung.

Spannsystem für anspruchsvolle Fräsprozesse

Das Präzisionskeilhakensystem, das beim KZS implementiert ist, sorgt laut Röhm für hoch präzise Arbeitsergebnisse konstant hohe Prozesssicherheit. Eine verbesserte Schmiereinheit führe zu dauerhaft hoch bleibenden Spannkräften. Damit, so Röhm, eignen sich die Spannblöcke auch für anspruchsvolle Fräsbearbeitungen mit hohem Zeitspanvolumina, hohen Zykluszahlen und minimalen Fertigungstoleranzen. Ein optional integrierbarer Hubsensor könne zur Spannkontrolle dienen und optimiere dabei die Prozessüberwachung.

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