Antriebstechnik Neuer Koaxdrive-Antrieb setzt Maßstäbe

Redakteur: Ulrike Gloger

Die Baumeister GmbH & Co. KG mit Firmensitz im schwäbischen Balingen ist seit 1980 erfolgreich in der Entwicklung und Produktion von System-Komponenten der Antriebstechnik für Automationslösungen in der Montage und im Handling tätig. Zu ihren Kunden zählen Sondermaschinenbauer, Automationsspezialisten, Kfz-Zulieferbetriebe, Hersteller von Medizintechnik und die Möbelindustrie.

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Der neue Koaxdrive wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Fachbereich Maschinenbau, entwickelt. Bild: Baumeister
Der neue Koaxdrive wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Fachbereich Maschinenbau, entwickelt. Bild: Baumeister
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf der Motek präsentiert der Antriebsspezialist erstmals seine Neuentwicklung: den schutzrechtlich angemeldeten einstufigen Antrieb Koaxdrive. Ein, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Fachbereich Maschinenbau, völlig neu entwickeltes, nahezu geräuschloses, einstufiges Getriebe, das koaxial mit dem Antriebsmotor verbunden ist, bietet sich als optimale Lösung an, wo begrenzte Platzverhältnisse vorliegen und hohe Laufruhe – auch bei hoher Belastung – gewünscht ist.

Koaxdrive-Antrieb mit Untersetzung in einer Stufe

Die Untersetzung in nur einer Stufe reicht von 1:20 bis 1:100, bei Bedarf auch mehr. Mit einem Außendurchmesser von 44 bis 120 mm und einer Leistung zwischen 20 und 400 W ist der Einsatz des Koaxdrive in den unterschiedlichsten Anwendungen problemlos realisierbar.

Ein weiterer Schwerpunkt auf dem Motek-Messestand der Baumeister GmbH sind Linearantriebe unterschiedlichster Bauart. Im Mittelpunkt steht dabei die aktuelle Hubsäule T 180 S – der Kraftprotz unter den Hubsäulen. Sie bietet mit zwei innenliegenden Hubspindeln und einem 24-Volt-Gleichstromantrieb eine maximale Hubkraft von 1500 N pro Säule. Ein Gewicht von bis zu 150 kg kann so bei der Standardversion in eine Höhe von 650 bis 1120 mm befördert werden. Dies eröffnet für Planer und Konstrukteure von Arbeitsplätzen, bei denen mit extremen Belastungen zu rechnen ist, bisher ungeahnte Lösungs- und Anwendungsmöglichkeiten.

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