HDPE nachhaltig Neues Kompetenzzentrum erhöht HDPE-Rezyklat-Quote

Redakteur: Peter Königsreuther

Die AST Grupp in Erndtebrück und Linder-Recyclingtech aus Österreich bauen ein Kompetenzzentrum, damit der Einsatz von HDPE (High Density Polyethylen) nachhaltiger wird.

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AST und Lindner kooperieren mit Blick auf nachhaltigeren HDPE-Einsatz. Hauke Grabau, Verantwortlicher für Recycling bei AST: „Mit einem neuen Kompetenzzentrum wollen wir langfristig die Rezyklatquote in unseren Erzeugnissen zu erhöhen.“
AST und Lindner kooperieren mit Blick auf nachhaltigeren HDPE-Einsatz. Hauke Grabau, Verantwortlicher für Recycling bei AST: „Mit einem neuen Kompetenzzentrum wollen wir langfristig die Rezyklatquote in unseren Erzeugnissen zu erhöhen.“
(Bild: AST Gruppe)

Seit 1977 werden in Erndtebrück bei AST Kunststoffverarbeitung hochwertige Verpackungen mit Zulassung für Gefahrgut hergestellt. Jetzt hat es sich AST zum Ziel gesetzt, die Rezyklatquote in seinen Erzeugnissen langfristig zu erhöhen. Man strebe es dabei an, sich selbst um die Versorgung mit diesem „Rohstoff“ zu kümmern. Das ist der Grund für den Bau eines neuen Kompetenzzentrums samt kompletter Kunststoffrecycling-Linie zur Aufbereitung von Post-Industrial- und Post-Consumer-HDPE.

Mit Hochdruck zum Wegbereiter für die HDPE-Rezyklat-Serienverarbeitung

Ein Herzstück des Recyclingsystems ist ein Zerkleinerer von Lindner Recyclingtech sowie die Wasch- und Sortierkomponenten von Lindner Washtech, heißt es dazu. Letztlich will man bei AST einen nachhaltigen Rohstofffluss aus eigener Kraft aufrecht erhalten. Das neue Kompetenzzentrum dient dazu als Pilotanlage, um die Erfahrungen und das Know-how später an den AST-Standorten in Süddeutschland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien zu nutzen. Dazu führt Hauke Grabau, Verantwortlicher für den Bereich Recycling bei AST, aus: „Wir verarbeiten hochwertigen Kunststoff zu ebenso hochwertigen Kanistern, Fässern und Flaschen. Wir sind der Meinung, dass dieser Rohstoff nicht in der pauschalen Verwertung landen darf.“

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