3D-Druck-Materialien

Neun neue Werkstoffe für die additive Fertigung

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Leibniz-Institut für Neue Materialien: Leitfähige Hybridtinten für den Inkjet-Druck

Leitfähige Tinten werden in der gedruckten Elektronik eingesetzt.(Bild:  Leibniz-Institut für Neue Materialien)
Leitfähige Tinten werden in der gedruckten Elektronik eingesetzt.
(Bild: Leibniz-Institut für Neue Materialien)

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien hat leitfähige Metall-Polymer-Tinten für den Inkjet-Druck vorgestellt. Wie das INM mitteilt, bestehen die Hybridtinten aus Goldnanopartikeln, die mit leitfähigen Polymeren beschichtet sind, sowie Wasser oder anderen polaren Lösemitteln. Sie eignen sich zum Drucken von leitfähigen Strukturen beispielsweise auf dünnen Polymerfolien, Papier oder Textilien. Eine anschließende thermische oder UV-Behandlung ist hier nicht mehr nötig. Standard-Metalltinten hingegen erfordern ein Sintern nach dem Inkjetdruck, um leitfähig zu werden.

Die vom INM vorgestellten Tinten eignen sich unter anderem für flexible Photovoltaik, Beleuchtung, Touchscreen-Elektronik, tragbare Geräte, Großflächenheizungen, Sensoren und 3D-Konformantennen. Da die Tinten auf Goldnanopartikeln mit guter Biokompatibilität und geringer Toxizität basieren, sollen sie auch für biomedizinische Anwendungen geeignet sein.

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