3D-Druck-Materialien

Neun neue Werkstoffe für die additive Fertigung

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Igus: Tribo-Werkstoff für das Digital Light Processing (DLP)

Iglidur i3000 soll den DLP-3D-Druck  besonders kleiner und präziser Bauteile mit einer 30- bis 60-fach höheren Lebensdauer als bei herkömmlichen 3D-Druck-Harzen ermöglichen. (Bild:  Igus)
Iglidur i3000 soll den DLP-3D-Druck besonders kleiner und präziser Bauteile mit einer 30- bis 60-fach höheren Lebensdauer als bei herkömmlichen 3D-Druck-Harzen ermöglichen.
(Bild: Igus)

Igus führt mit Iglidur i3000 ein Photopolymer speziell für die additive Fertigung von Verschleißteilen im Millimeterbereich ein. Das Tribo-Harz ist für das Digital Light Processing (DLP)-Verfahren geeignet.Mit diesem 3D-Druck-Verfahren können winzige Bauteile additiv gefertigt werden, die ohne Nachbehandlung eine äußerst glatte Oberfläche besitzen. Feinste Details und sogar innere Kanäle lassen sich einfach realisieren. Bei Verwendung des neuen Photopolymers können Nutzer dieser 3D-Druck-Technik nun von der Tribo-Technologie von Igus profitieren. Der Wartungsaufwand für Schmierarbeiten liegt bei den additiv hergestellten Bauteilen bei null. Denn in das Material sind mikroskopisch kleine Festschmierstoffe integriert, die sich bei Bewegung selbstständig freisetzen.

Igus: CFK-Filament für den Zwei-Komponenten-FDM-Druck

Mithilfe des Multi-Material-Drucks lassen sich die zwei Filamente in einem einzigen Fertigungsschritt zu einem hochstabilen und zugleich reibungsoptimierten Bauteil miteinander kombinieren.(Bild:  Igus)
Mithilfe des Multi-Material-Drucks lassen sich die zwei Filamente in einem einzigen Fertigungsschritt zu einem hochstabilen und zugleich reibungsoptimierten Bauteil miteinander kombinieren.
(Bild: Igus)

Der Kunststoffspezialist Igus hat zudem mit Igumid P190 ein neues Filament für den 3D-Druck entwickelt, das durch die Verstärkung mit Kohlefaser extrem steif und fest ist. Wie Igus mitteilt, wurde Igumid P190 speziell als Materialpartner für das Tribofilament Iglidur i190 im Zwei-Komponenten-3D-Druck entwickelt. Während sich Iglidur i190 dank der im Werkstoff inkorporierten Festschmierstoffe durch seine hohe Verschleißfestigkeit und exzellente Lebensdauer auszeichnet, soll das faserverstärkte Filament eine zweimal so hohe Festigkeit und fünfmal höhere Steifigkeit als der Iglidur-Werkstoff bieten. Zum Einsatz könnten die 2K-Bauteile beispielsweise in Greifern kommen. Diese würden dann über einen biegefesten Körper und gleichzeitig flexible Greifflächen für einen sicheren Griff verfügen.

Mit seiner geringen Dichte von 1,25 g/cm³ kann Igumid P190 auch einzeln für hochstabile Strukturbauteile oder Sonderanschlusselemente für Energieketten verwendet werden. Laut Igus haben Versuche nach DIN EN ISO 178 im hauseigenen Labor gezeigt, dass das Filament eine Biegefestigkeit von bis zu 237 MPa und ein Biege-E-Modul von 11,5 GPa (flach gedruckt, Drucklinien nach optimaler Festigkeit ausgerichtet, Füllrichtung optimiert) aufweist.

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