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Nimak

Nimak, der Erfinder der Schweißzange setzt auch aufs Kleben

| Autor / Redakteur: Christian Mannigel / Peter Königsreuther

Die Nimak-Entscheider von links: Paul Nickel und Dr. Niels Hammer sind sich einig: „Nimak hat sich rechtzeitig auf die Erfordernisse des Materialmix im Leichtbau eingestellt.“ Außer auf das bewährte Schweiß-Know-how, setzt Nimak jetzt auch auf die Klebetechnik für die, im Hinblick auf den Karosseriebau der Zukunft, starke Zuwachsraten prognostiziert werden.
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Die Nimak-Entscheider von links: Paul Nickel und Dr. Niels Hammer sind sich einig: „Nimak hat sich rechtzeitig auf die Erfordernisse des Materialmix im Leichtbau eingestellt.“ Außer auf das bewährte Schweiß-Know-how, setzt Nimak jetzt auch auf die Klebetechnik für die, im Hinblick auf den Karosseriebau der Zukunft, starke Zuwachsraten prognostiziert werden. (Bild: Nimak)

Eine produktive Füge- und Verbindungstechnik ist ein Schlüssel zur erfolgreichen Produktion in vielen Branchen. Schweißsysteme als roboter- oder handgeführte Enabler spielen dabei eine wichtige Rolle. Ein schweißtechnisch führendes Unternehmen kann nun auch fürs Kleben und Dosieren erste Alleinstellungsmerkmale vorweisen.

Als führender Hersteller in der Widerstandsschweiß-Technik bietet Nimak auch als weltweit einziges Unternehmen die Klebe- und Dosiertechnologie an, setzt aber auch auf Kooperation. „Partner zu haben, mit denen man sich auf Augenhöhe unterhalten kann, ist für eine Institution wie unsere ganz essenziell“, betont Prof. Dr.-Ing. Steffen Keitel, Geschäftsführer der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle. Mit Nimak haben die Hallenser ein Unternehmen an der Seite, dem es nicht darauf ankommt, Informationen abzusaugen, sondern in einer offenen und konstruktiven Kommunikation die wissenschaftlich-technische Entwicklungsarbeit aktiv mitzugestalten.

Spezielles Pressschweißen mit variabler Kraft

Das sei keineswegs selbstverständlich. Genau deshalb habe sich die SLV Halle auch dazu entschlossen, mit Nimak nicht nur auf allen Feldern der Forschung, industriellen Dienstleistung und Ausbildung zusammen zu arbeiten, sondern auch in eine Punktschweißmaschine mit der bis dato einzigartigen „Magneticdrive“-Technologie zu investieren. Mit „Magneticdrive“ hat Nimak außer der elektromotorischen und servo-pneumatischen noch eine dritte, hocheffiziente Antriebsart entwickelt, bei der per Elektromagneten erstmals auch die Kraft während des Pressschweißens variiert werden kann und dabei die anderen Parameter Strom und Zeit ergänzt. Der Fügeprozess erfolge dadurch sanfter und materialschonender, was längere Wartungsintervalle und eine kleinere Dimensionierung der Anlage erlaube. Auch ermöglicht diese Technik zuverlässige Verbindungen zwischen schlecht schweißbaren Stählen und Aluminium. „Für uns eröffnen sich damit völlig neue Optionen in der Schweißtechnik“, prognostiziert Keitel. Zwar teste die SLV die Anlage noch, doch könne man schon jetzt das Potenzial erkennen. Die Tatsache, dass man bei Nimak diese hohe Investition getätigt habe und die Technik im eigenen Labor einsetze, sei Empfehlung genug.

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