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Nimak, der Erfinder der Schweißzange setzt auch aufs Kleben

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Ein verlässlicher Partner für die Zulieferindustrie

Aber auch bei dem weiteren wichtigen Standbein Automation ist die Marke etwa der Hälfte der relevanten Zielgruppe geläufig. Das Angebot reicht von Drehtischanlagen über stationäre Schweißmaschinen mit Sonder-Schweißwerkzeugen bis hin zur Konstruktion und schlüsselfertigen Errichtung von kompletten Roboterzellen mit maximalem Automatisierungsgrad. So beliefert Nimak auch das Zulieferunternehmen Gestamp Griwe im Wesentlichen mit automatischen Roboteranlagen. Momentan setzt man dazu zwei Projekte mit einem Auftragsvolumen von jeweils über 1 Mio. Euro um.

Zum einen geht es dabei um eine Lineartransferanlage für das Schweißen von Platinen, die das Crash-Verhalten in der B-Säule bei Opel- und Ford-Modellen optimieren soll, zum anderen um eine Anlage für das Buckelschweißen bei der Montage diverser Unterbaugruppen, die in der B-Säule des 3er-BMW integriert werden. „Unser Partner Nimak zeichnet sich durch eine sehr präzise und ausgeprägte technische Orientierung aus, der spezielle Kundenwünsche sehr gut erfüllt“, so Gerald Zwingmann, bei Gestamp Griwe für die Prozessplanung Schweißen mitverantwortlich.

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Dennoch werde sich der Markt für das Punktschweißen und die Roboterschweißzangen verändern. „Die heute im Auto noch etwa 3000 bis 5000 üblichen Schweißpunkte werden sich deutlich reduzieren – auch wenn die Widerstandsschweißtechnik immer noch die produktivste ist“, erläutert Nimak-Geschäftsführungskollege Dr. Niels Hammer.

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