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Nimak, der Erfinder der Schweißzange setzt auch aufs Kleben

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Schweißspezialisten erkennen die „klebrigen“ Zeichen der Zeit

Die Klebetechnik werde im modernen Karosseriebau in den nächsten zehn Jahren die stärkste Zuwachsrate aufweisen. Nimak habe sich aber rechtzeitig auf diese Entwicklung eingestellt, so Hammer. Deshalb hat Nimak schon seit einigen Jahren mit der Klebe- und Dosiertechnologie einen weiteren wichtigen Geschäftsbereich aufgebaut und komplett selbst entwickelt. Dabei kam die Applikationstechnik „a.tron“ für Kleb-, Dicht- und Dämmstoffe heraus, die heute das gesamte erforderliche System mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten, von der Doppelfasspumpe über das Steuerungssystem bis hin zum Dosierkopf, umfasst. „Ganz aktuell haben wir die neue Generation von ‚a.tron’ auf den Markt gebracht, die einen Teil der Steuerung in den Dosierkopf verlagert und somit einen gesamten Schaltschrank wegfallen lässt“, so Hammer. Für viele Produktionsbereiche sei dies von erheblicher Bedeutung.

Mit dem Angebot von Widerstandsschweiß- und Klebetechnik hat sich Nimak weltweit ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. Für beide Fügeverfahren bietet das Westerwälder Unternehmen komplexe und auf Wunsch integrierte Automatisierungslösungen an. „Insofern bieten wir unseren Kunden alles aus einer Hand“, merkt Hammer an. Zusätzlich ermögliche man den Kunden mit diesem Angebot ein hohes Maß an Investitionssicherheit, weil die Partner sich so für alle Fügeaufgaben und mitunter in der Zukunft sich verändernde Produktionsverfahren heute schon rüsten könnten. MM

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