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Peroxid-Pellets sparen Geld und Ressourcen bei der PP-Verarbeitung

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PP-Eigenschaften gezielter beeinflussen

Die Chemikalie ist in der Regel jedoch in flüssiger oder Pulverform erhältlich, wodurch sie schwer zu verarbeiten ist. Strenge Sicherheitsauflagen, die unter anderem spezielle Ausrüstung und – im Fall der flüssigen Form – Pumpen für den Umgang mit Peroxid vorsehen, tun ein Übriges, um die Dosierung und Handhabung zu erschweren. Hinzu kommt, dass der Stoff flüchtig ist, sodass er nur begrenzt haltbar ist – vorausgesetzt, er wird in einem gut gelüfteten Raum und unterhalb der zulässigen Maximaltemperatur gelagert.

Peroxid-Pellets halten fünf Jahre

Polyvel, Hersteller für Additiv-Masterbatches, liefert mit der P-Serie Peroxid-Masterbatches, mit denen die Eigenschaften von PP gezielt und einfach modifizierbar sind. „Die Chemikalie wird in ein polymeres Trägermaterial eingearbeitet und dann in Granulatform gebracht“, so Sebbel. „Dabei wird das Peroxid durch das Trägermaterial bis zum Verarbeitungszeitpunkt vor Umwelteinflüssen abgekapselt. Das Peroxid im Kern der Pellets ist über fünf Jahre haltbar, da es sich nicht verflüchtigen kann. Die Lagerung ist dabei unkompliziert und ohne besondere Auflagen möglich.“ Dementsprechend müssten bei der Handhabung keine Vorgaben erfüllt werden, die Anwendung sei besonders sicher und für den Anwender sehr einfach. Für die Dosierung werden auch keine speziellen Vorrichtungen benötigt, heißt es.

Schmelzen bei geringerer Temperatur

Durch Peroxid-Masterbatches kann also eine gezielte Viskositätsmodifikation vorgenommen werden, die zu einer Erhöhung des Schmelzflussindex des Kunststoffs führt. Dadurch werde das Material bereits bei geringeren Temperaturen schmelzeflüssig. Dieser Effekt spart zum einen Energie beim Aufheizen, zum anderen wird bei niedrigeren Temperaturen die Kühlzeit verkürzt, die das Kunststoffteil zum Erstarren benötigt, wie Polyvel erklärt. Dadurch verringert sich die Zykluszeit, die Produktivität wird gesteigert und die Verarbeitungsprozesse werden optimiert, merkt Sebbel an. Die Ergebnisse ließen sich durch die berechenbare Dosierung der Masterbatches zuverlässig reproduzieren. So könne der Schmelzfluss auch günstiger eingestellt werden.

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