Unbefugter Zutritt, Diebstahl, Sabotage, Vandalismus und Brände: Sicherheitsrisiken verursachen Sachschäden, sind für Arbeitsunfälle verantwortlich und führen zu Ausfallzeiten – kurz gesagt, sie kommen Unternehmen teuer zu stehen.
Zur Arbeitssicherheit gehört auch die Zutrittsüberwachung von Produktionsanlagen.
(Bild: Getty Images)
Mit einem umfassenden Sicherheitsmanagement- und Sicherheitskontrollsystem schützen Fertigungsunternehmen ihre Vermögenswerte, verbessern die Sicherheit am Arbeitsplatz, vermeiden Unfälle und vermeiden unangenehme Störungen.
Eine vereinheitlichte physische Sicherheitslösung wie Genetec Security Center kann dazu beitragen, die Häufigkeit und Dauer von Ausfallzeiten zu reduzieren. Gleichzeitig unterstützt sie die Digitalisierung in der Fertigungsindustrie.
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Ausfallzeiten verursachen hohe Kosten
Ungeplante Ausfallzeiten können in der Fertigung Hunderttausende von Dollar pro Stunde kosten: Produktionsunterbrechungen verursachen laut Forbes ein Defizit von 1 bis 10 Prozent der verfügbaren Produktionszeit. Dies führt zu Gesamtkosten von bis zu 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
Supply Chain Management: Risiken bei Lagerhaltung und Transport
In einer Umfrage von Deloitte nannten 72 Prozent der befragten Führungskräfte ständige Unterbrechungen der Lieferkette als größte Unsicherheit für die Fertigungsindustrie. Da viele Fertigungsprozesse global geprägt sind, ist es entscheidend, dass Netzwerke für Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte reibungslos funktionieren.
Mithilfe von Tagging- und Flottenüberwachungstechnologien können Unternehmen die Zuverlässigkeit ihrer Lieferkette erhöhen und wertvolle Materialien auf ihrem Weg durch die Produktionsanlage verfolgen. Beim Tagging werden Kennzeichnungen an Gütern angebracht, um sie zu identifizieren und ihren Standort in Echtzeit zu überwachen. Mit einer Flottenüberwachung lassen sich Fahrzeugdaten abrufen, speichern und nachverfolgen. Über eine vereinheitlichte Sicherheitsplattform mit Lösungen wie beispielsweise dem Tag Tracker Plugin und Genetec Security Center Fleet Monitoring wissen Sicherheitsteams jederzeit, wo sich Güter in der Lieferkette befinden. So lassen sich Diebstähle oder Verluste im Distributionsprozess minimieren sowie Nachforschungen einfacher und schneller durchführen.
Sicherheitsüberwachung bis zur Peripherie ausweiten
Der Perimeterschutz von Produktionsanlagen ist die erste Verteidigungslinie gegen unbefugtes Eindringen von Personen und zunehmend auch Drohnen. Letztere können Angreifer nutzen, um Störungen zu verursachen, auf drahtlose Netzwerke zuzugreifen sowie sich Zugang zu geschützten Informationen und Geschäftsgeheimnissen zu verschaffen.
Entsprechende Sicherheitslösungen erlauben es Unternehmen, schnell und effizient auf unbefugtes Eindringen zu reagieren und die Produktion nach einem Vorfall mit nur minimalen Ausfallzeiten wieder aufzunehmen. Dabei sollte diese Sicherheitslösung Technologien wie Radar und lasergestützte Systeme nutzen, die das Eindringen in Sicherheitsbereiche (Restricted Security Areas, RSA) erkennen.
Höhere Arbeitssicherheit
Für produzierende Unternehmen hat Arbeitssicherheit höchste Priorität. Dazu gehört es, grundlegende Sicherheitsvorkehrungen wie beispielsweise Abstandsgebote oder die Desinfektion von Arbeitsplätzen einzuhalten sowie Gefahrenstellen und Personen zu überwachen, die Produktionsanlagen betreten und verlassen. Durch moderne Zutrittskontrollsysteme (Access Control System, ACS) stellen Unternehmen sicher, dass nur berechtigte Personen Zutritt zu bestimmten Bereichen haben, in denen sich beispielsweise sensible Geräte oder potenziell gefährliche Materialien befinden.
Mit einer vereinheitlichten Lösung für die physische Sicherheit können Unternehmen ihr Zutrittsmanagement modernisieren und effizienter gestalten. Mit einer Identitäts- und Zutrittsmanagementlösung wie Genetec Clear ID lassen sich Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, Besuchsanfragen automatisieren und Besucherströme steuern. Mithilfe detaillierter Überwachungsprotokolle für jeden Besuch können Sicherheitsteams eventuelle Vorfälle schnell untersuchen, um Produktionsunterbrechungen umgehend zu beenden.
Um ihr profitables Wachstum zu sichern, setzen Unternehmen verstärkt auf vereinheitlichte physische Sicherheitslösungen. Sie tragen dazu bei, Produktionsausfälle zu minimieren, die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten und Ausfallzeiten zu verhindern. Zusätzlich können operative Daten eingebunden werden, das den Automatisierungsgrad erhöht und wertvolle Erkenntnisse in Echtzeit liefert. Zur Abwehr von Cyberrisiken in Zusammenhang mit der Infrastruktur physischer Sicherheit sollten Unternehmen im Rahmen einer umfassenden Cybersicherheitsstrategie nur mit Lösungen von Herstellern arbeiten, die über entsprechende Technologien verfügen.
Stand: 08.12.2025
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