EU-Projekt Two!Ears

Roboter lernen hören wie ein Mensch

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Two!Ears wird voraussichtlich deutliche Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik haben, und zwar immer dann, wenn das Wissen über und die Kontrolle von klanglicher Erfahrung relevant ist", sagt Prof. Dr. Dorothea Kolossa, die die Projektaktivitäten des Instituts für Kommunikationsakustik der RUB leitet. Die Algorithmen könnten zum Beispiel dazu dienen, Hörgeräte zu verbessern, die in Umgebungen mit vielen Sprechern Einsatz finden.

Hören ist mehr als das Auswerten akustischer Signale

Bisherige Modelle des Hörens beruhen vorwiegend auf der Auswertung der Schallsignale an den beiden Ohren. Aber das Vorwissen über die Welt beeinflusst, was wir wahrnehmen. Das Two!Ears-System bezieht diese Einflüsse mit ein und erlaubt somit eine bessere Vorhersage des menschlichen Zuhörens. Es beruht auf einem Konzept des Bochumer Professors Jens Blauert.

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