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Gerade die Zeit seit der Euro-Einführung ist doch für die gesamte deutsche Wirtschaft eine Erfolgsgeschichte. Inwiefern sticht Nord da hervor?
Humbert: Auf jeden Fall spielen wir in der Spitzengruppe mit. Im letzten Jahr haben wir rund 412 Mio. Euro umgesetzt, ausgehend von 151 Mio. Euro im Jahr 2000. Ich meine, derartige Zahlen sind auch im allgemein erfolgreichen deutschen Mittelstand bemerkenswert. Dies verdanken wir der Qualität aller Bestandteile unserer Antriebslösungen, unserer hohen Fertigungstiefe und Eigenentwicklungen, die technologische Maßstäbe gesetzt haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir in der laufenden Dekade weiterhin in ähnlichem Tempo wachsen werden.
Herr Dittmers, was ist 2012 neu im Elektronikprogramm bei Nord? Ist das Elektroniksortiment damit für Sie nun komplett?
Dittmers: Zuletzt sind bei unseren dezentralen Frequenzumrichtern der Reihe SK-200E-Ausführungen mit Leistungen bis 22 kW hinzugekommen. Und die Schaltschrankumrichter der Serie SK 500E bieten wir in diesem Jahr bis zur Baugröße 10 mit 132 kW Leistung an. Neu ist in dieser Familie auch der SK 540E, mit dem sich antriebsnahe Funktionen nach IEC 61131 frei programmieren lassen. Mit dem jetzt verfügbaren Leistungsbereich bieten wir umfassende Möglichkeiten und decken das wichtigste Marktsegment komplett ab. Aber selbstverständlich bleibt die Entwicklung nicht stehen. Wir bereiten zum Beispiel Lösungen vor, um Permanentmagnet-Synchronmotoren geberlos zu regeln. Dies wird zahlreiche innovative Anwendungen möglich machen. Passende Motoren im klassischen Drehstromasynchron-Motordesign stellen wir ebenfalls zur Verfügung.
Wie steht es um Energiesparmotoren bei Nord?
Dittmers: Unsere derzeit effizientesten Typen sind neue IE4-Motoren in den Baugrößen 80 bis 100, mit 0,55 kW bis 7,5 kW Leistung. Außerdem liefern wir IE3-Motoren bis Baugröße 180. Und dasselbe Spektrum, Baugröße 80 bis 180, decken wir mit ATEX-Ausführungen unserer weltweit erhältlichen IE2-Motoren ab.
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