Digitaler Zwilling Schaeffler will Werkzeugbau digitalisieren

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Im Rahmen der Roadmap 2025 will Schaeffler die Transformation seiner über 70 Produktionswerke hin zu semiautonomen, digitalen und nachhaltigen Fabriken vorantreiben. Gemeinsam mit DMG Mori wird jetzt ein dynamisch integriertes Fertigungssystem entwickelt.

Zur Entwicklung des neuartigen Fertigungssystems starten Schaeffler und DMG Mori ein gemeinsames Softwareentwicklungsprojekt.
Zur Entwicklung des neuartigen Fertigungssystems starten Schaeffler und DMG Mori ein gemeinsames Softwareentwicklungsprojekt.
(Bild: DMG Mori)

Das dynamische System soll nach Angaben von Schaeffler die bisher einzelnen Prozessschritte Design, Planung und Programmierung automatisieren. Basis hierfür ist eine auf künstlicher Intelligenz basierende Arbeitsplanerstellung, eine automatisiert generierte Arbeitsvorbereitung sowie rekonfigurierbare Arbeitsabläufe.

Mit der Entwicklung und dem Einsatz dieses digitalen Zwillings im Werkzeugbau verspricht sich Schaeffler eine deutliche Steigerung der Agilität, Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb des globalen Produktionsnetzwerkes. Zusätzlich soll sich mit der integrierten Lösung auch die Dauer der Angebotserstellung um bis zu 80 Prozent verkürzen.

Die gemeinsame Entwicklung von Schaeffler und DMG Mori wird durch den Softwareentwickler up2parts und ISTOS, einen Anwendungsentwickler für Fertigungsindustrie, unterstützt.

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