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Rinspeed Car

Selbstfahrender Pkw – Unterwegs mit Autopilot und Drohne

| Redakteur: Silvano Böni

Im «Ʃtos» zeigen RinspeedPartner, was in Sachen Konnektivität heute und morgen machbar ist:
Im «Ʃtos» zeigen RinspeedPartner, was in Sachen Konnektivität heute und morgen machbar ist: (Bild: Rinspeed)

Ein Auto feiert Premiere auf einer Computermesse? Auf der CES in Las Vegas geht das. Zu sehen gibt es dort die neueste Rinspeed-Kreation - einen hybriden Sportwagen, der in Zusammenarbeit mit namhaften Industriepartnern entstanden ist. Der «Ʃtos» soll den Menschen auf der ganzen Welt zeigen, wie die digitale Welt in die Autos kommt.

«Die digitale Welt liefert in Zukunft die grossen und vor allem disruptiven Innovationen im Automobilbau. Deshalb sind auf der Consumer Electronics Show CES mittlerweile alle grossen Autohersteller und Zulieferer präsent.» Das ist die Antwort auf die Frage, wieso Frank M. Rinderknecht seinen neusten Flitzer nicht in wie bis anhin in Genf, sondern in Las Vegas der Welt erstmals vorführt.

Das Mega-Thema «selbstfahrendes Auto» betrachtet der Schweizer Vordenker wie immer in erster Linie aus der Sicht von Fahrer und Insassen, also dem Menschen, und garniert es mit vielen inspirierenden wie emotionalen Noten.

Damit setzt der Eidgenosse zusammen mit der Beratungsfirma EY ausdrücklich eine Frage auf die Tagesordnung, die uns alle noch lange beschäftigen wird: Wieviel Mensch soll, muss oder darf in einer Maschine stecken? Allen Beteiligten ist dabei klar, dass Erwartungshaltungen, Toleranzen und Akzeptanz zusammengeführt werden müssen. Es gibt unzählige offene Fragen, wie zum Beispiel nach der Moral und Ethik einer Maschine. Zudem muss aber auch der Weg in eine technische Umsetzung gefunden werden. Rinderknecht wagt eine Prognose: «Dieser Prozess wird wohl in einer adaptiven, lernfähigen und intuitiven Steuerungssoftware münden. Aber der Weg dorthin ist lang und steinig.»

Der Innenraum strotzt vor Technik

Der technische Clou im Innenraum des «Ʃtos» ist zweifelsfrei das falt- und einziehbare Lenkrad von ZF TRW. Wie von Zauberhand bewegt, verschwindet es innerhalb weniger Sekunden in der Instrumententafel. So entsteht viel Platz vor dem Fahrer, der bequem und nach alter Manier ein Buch zur Hand nehmen oder auch entspannt arbeiten kann. Bühne frei für das Harman Infotainmentsystem mit seinen beiden gewölbten 21,5-Zoll Ultra-HD-Breitbild-Monitoren, die sich auf Wunsch individuell verschieben lassen – für optimale Sicht auf die angezeigten Inhalte und eine unvergleichliche User Experience.

Die Harman Connected Car Technologien agieren - ganz wie ein persönlicher Assistent - mitdenkend, zuvorkommend, vorausschauend - und sorgen dazu noch für perfekte Unterhaltung, Konnektivität und höchstmögliche Sicherheit. Ob Fahrtziele, Routenauswahl, Sehenswürdigkeiten, Tanken, Parken, Anrufe, Musik, Videos oder persönliche Vorlieben - der «Ʃtos» lernt die Termine, Wünsche und Bedürfnisse der Insassen mit jedem Kilometer und jedem Tag besser kennen und bietet blitzschnell und automatisch die jeweils passenden Auswahlmöglichkeiten. Die notwendige Zahl potentiell ablenkender Eingaben sinkt dadurch drastisch - trotz erheblich erweitertem Funktionsumfang.

Und sollte doch einmal ein Befehl notwendig sein, reagiert «Ʃtos» ganz nach Belieben auf Klartextsprache, Geste, Touch, Controller oder Tastendruck. Insgesamt acht HD-Aussenkameras überwachen das Fahrzeugumfeld optisch lückenlos. Das erlaubt beeindruckende 180-Grad-Panoramaansichten unmittelbar vor und hinter dem Fahrzeug sowie «Aussenspiegel» mit einem erheblich erweiterten Blickfeld ohne toten Winkel. Personen und Objekte im gesamten Fahrzeugumfeld werden automatisch erkannt, verfolgt und falls Unfallpotential von ihnen ausgeht, wird der Fahrer gewarnt.

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