Suchen

Forschung

Sicherer und geschützter 3D-Kunststoffdruck

| Autor: Simone Käfer

Das Sampl-Projekt sucht Partner für Testbeds. Nicht nur Durckerhersteller, Fertigungsunternehmen und Druckdienstleister sind willkommen.

Firmen zum Thema

Sapml sucht Partern für sein Testbed. Das Projekt arbeitet am sicheren Datenaustausch für die Additive Fertigung.
Sapml sucht Partern für sein Testbed. Das Projekt arbeitet am sicheren Datenaustausch für die Additive Fertigung.
(Bild: © Simone Käfer)

Ziel des Sampl-Projektes ist es, eine durchgängige Sicherheit in der Datenverarbeitung für die Additive Fertigung zu entwickeln. Besonders zwischen Auftragsfertiger und deren Kunden soll ein sicherer Austausch gewährleistet sein, der auch die Anzahl der Drucke eines Bauteils mitbestimmt. Daher schließt Sampl den gesamten Prozess vom Erzeugen der 3D-Druckdaten über den Austausch und die Ausgabe auf speziell abgesicherten Maschinen bis zur Kennzeichnung der gedruckten Bauteile. Derzeit arbeitet das Projektteam mit RFID-Chips zur Kennzeichnung und Rückverfolgung, die in die Bauteile eingebaut werden. Daher kommen bislang nur einige additive Kunststoffverfahren in Frage.

In diesem 3D-gedruckten Bauteil befindet sich ein Chip. Dieser wurde während des FFF-Drucks von einem Roboter eingelegt und dient zur Rückverfolgbarkeit des Produktes. Der Druckvorgang muss dafür unterbrochen werden.
In diesem 3D-gedruckten Bauteil befindet sich ein Chip. Dieser wurde während des FFF-Drucks von einem Roboter eingelegt und dient zur Rückverfolgbarkeit des Produktes. Der Druckvorgang muss dafür unterbrochen werden.
(Bild: © Simone Käfer)

Als Ausgangstechnik dient die Datenaustauschsoftware Open DXM von Prostep, die um ein digitales Lizenzmanagement auf Basis der Blockchain-Technik erweitert wurde. Mit ihr können die Authentizität von Transaktionen nachgewiesen werden und ist gleichzeitig Grundlage für eine Lizenzvergabe eines Auftraggebers über eine definierte Anzahl an Drucken eines Bauteils.

Nun sucht das über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt Partner, um die Sampl-Technik zu testen: Druckerhersteller beispielsweise, die das Testbed in ihre Maschinensteuerung einbinden, oder Fertigungsunternehmen, die eine Nachverfolgbarkeit ihrer Produkte gewährleisten wollen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45844893)

Über den Autor

Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung, Werkstoffe und Materialfluss, Vogel Communications Group