Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

CFO-Studie

Strenge CFOs können schlecht fürs Geschäft sein

| Redakteur: Robert Horn

Die Epicor-Studie unterscheidet zwischen sechs CFO-Typen: Politiker, Revolutionäre, Fürsorgliche, Dirigenten, Traditionalisten und Visionäre.
Bildergalerie: 8 Bilder
Die Epicor-Studie unterscheidet zwischen sechs CFO-Typen: Politiker, Revolutionäre, Fürsorgliche, Dirigenten, Traditionalisten und Visionäre. (Bild: Epicor)

Was hinter den Zahlen steckt: Eine von Epicor beauftragte Studie zeigt die unterschiedlichen CFO-Typen und wie Technologie-Investitionen von individuellen Führungsstilen beeinflusst werden können.

Wie und warum Chief Financial Officer (CFO) Technologie-Investitionen vertreten, um das operative Geschäft zu unterstützen, hängt von ihrem persönlichen Führungsstil ab. Dies ist eines der Kernergebnisse der aktuellen internationalen Studie*, die heute von Epicor Software veröffentlicht wurde, einem der weltweit führenden Anbieter von Unternehmenssoftware für Fertigungs- und Handelsunternehmen.

Die Studie bietet Einblicke in den Arbeits- und Führungsstil von mehr als 1500 CFOs, die weltweit zentrale Positionen besetzen, um die Profitabilität der Unternehmen zu verbessern. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei Entscheidungen für kritische Investitionen wie etwa in Technologien und Unternehmenssysteme.

Vom Politiker zum Visionär

Anhand der Antworten auf eine Reihe von Fragen über ihren eigenen Stil der Entscheidungsfindung zeigt die Studie, dass CFOs in sechs Kategorien unterschieden werden können: Politiker (27 %), Revolutionäre (19 %), Fürsorgliche (19 %), Dirigenten (16 %), Traditionalisten (9 %) und Visionäre (9 %).

Die Studie fand heraus, dass CFOs, die als Revolutionäre charakterisiert werden, zu Unternehmen mit dem höchsten Gewinnwachstum gehören (72 % der Revolutionäre verzeichneten Gewinnwachstum gegenüber dem Durchschnittswert von 64 %). Hingegen waren die Traditionalisten unter den CFOs bei Unternehmen mit dem geringsten Gewinnwachstum zu finden (56 % der Traditionalisten konnten Gewinnwachstum verzeichnen im Vergleich zum Durchschnitt von 64 %).

Traditionalisten – konservative, strenge CFOs, die bevorzugt mit bestehenden Systemen arbeiten und bei ihrer Entscheidungsfindung nicht gern beeinflusst werden von Image oder Personen – erkennen am wenigsten von allen Typen die Notwendigkeit von Veränderungen an, wenn es um technische Systeme geht (nur 14 % der Traditionalisten glauben, dass ihr IT System erneuert werden sollte, der Durchschnittswert dieser Befragung lag bei 32 %).

Hingegen sind Revolutionäre gern bereit, eine Veränderung in der Unternehmenskultur und -struktur in Betracht zu ziehen und sie mögen es, hohe und herausfordernde Ziele zu setzen. Sie setzen auf einen weniger strukturierten Ansatz und arbeiten häufig außerhalb formaler Systeme und Prozesse, nehmen – wenn nötig – auch Risiken in Kauf. Die Studie zeigt, dass sie gegenüber der IT, die das Finanzwesen betrifft, kritischer sind als andere CFO-Typen – 48 % der Revolutionäre sagen, dass ihre verfügbaren IT-Systeme unzureichend seien – eine Ansicht, die nur von 36 % ihrer Kollegen geteilt wird. Dies scheint eine Folge ihres Querdenker-Stils der Improvisation zu sein und ihrer Art, Informationen auf anderen Wegen außerhalb des Geschäftssystems einzuholen.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43655628 / Management & IT)

Themen-Newsletter Management & IT abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Dossier Maschinensicherheit 2019

Funktionale Sicherheit in allen Facetten

Ohne geht's nicht: Maschinensicherheit steht bei Konstrukteuren und Entwicklern ganz oben auf der Prioritätenliste – Hier die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Funktionale Sicherheit in einem Dossier zusammengefasst. lesen

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG

Konstruktion & Integration von Industrierobotern

Der Roboter als Komponente und Joker: In der Sonderausgabe "Robotik & Automation" erhalten Sie Tipps, Tricks und Praxis-Insights für Konstruktion, Automation und Integration von Insutrierobotern. lesen