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Digitalisierung

5 strategische Schritte in die digitale Zukunft: Überleben im Zeitalter der Konvergenz

| Autor / Redakteur: Prof. Dr. Werner Bick / Robert Horn

Trends erkennen, bevor sie entstehen – einer der Aspekte der Konvergenz-Roadmap.
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Trends erkennen, bevor sie entstehen – einer der Aspekte der Konvergenz-Roadmap. ( © red150770 - Fotolia)

Die Digitalisierung in Maschinenbau und Fahrzeugindustrie ist in vollem Gange. Wer den Zug nicht verpassen will, springt auf - doch ist blinder Aktionismus fehl am Platz, weiß Werner Bick, Generalbevollmächtigter des Unternehmensberaters ROI Management. Was Unternehmen brauchen, ist eine Konvergenz-Roadmap.

Bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts begann das, was wir heute als Konvergenz bezeichnen – die Grenzen zwischen den Branchen und auch etablierte Marktkonturen gerieten in Bewegung und verschwammen. Insbesondere für die TIME-Branchen, die als erste davon betroffen waren, wurde somit eine Zeitenwende eingeläutet. Denn nicht nur der potenzielle Markt wurde größer, sondern auch die Gefahr, im eigenen Markt von bislang völlig unbekannten Wettbewerbern angegriffen zu werden.

Diese auch heute noch fortdauernde Transformation veränderte die IT-, Telekommunikations- und Medienindustrie in einem historischen Ausmaß. In diesem Prozess blieben Maschinenbau und Fahrzeugindustrie zunächst interessierte Zuschauer der Konvergenz – doch nun ziehen die Nebelschwaden der Digitalisierung auch vor deren Fabriken auf – und verlangen nach strategischen Antworten. Dabei erfordert die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung ein langfristig ausgelegtes und nachhaltiges Vorgehen und keinen Aktionismus. Notwendig ist vor allem eine Konvergenz-Roadmap – eine Landkarte durch den Nebel sich überlappender Branchen, Technologien und Geschäftsmodelle, die als Leitfaden für eine strukturierte Strategie dienen kann. Fünf Aspekte sind dabei besonders zu beachten:

1. Szenario-Management und Trend-Monitoring

Ist ein Trend eindeutig erkennbar, kann es schon zu spät sein, um angemessen zu reagieren. Daher brauchen Unternehmen einen sogenannten „Before Fact Approach“, um schwache Signale zu erkennen und zu interpretieren. Das heißt: Unternehmen müssen eine strukturelle und kulturelle Offenheit gewährleisten, um das Wissen und die Intelligenz unterschiedlicher Netzwerkpartner und externer Wissensträger einzubeziehen und andere Branchen und Märkte systematisch zu beobachten.

2. Neue Geschäftsmodelle in der „Cloud of Everything“

Erstmals in ihrer Geschichte sind Unternehmen in der Lage, ihren Kunden nicht Produkte oder Services, sondern wirkliche Lösungen für komplexe Fragen zu verkaufen. Die Plattform dafür ist das Internet der Dinge, das Zusammenwachsen von Branchen in einer globalen „Cloud of Everything“. Damit wächst auch schnell die Anzahl ökonomischer, gesellschaftlicher und technologischer Trends, die massive Implikationen für bestehende und auch potenzielle Geschäftsmodelle haben. Es gilt also, einen systematischen und pragmatischen Ansatz zur kontinuierlichen Überprüfung der Strategie zu entwickeln: Wie modular, skalierbar und übertragbar auf neue, durch Konvergenz und Makrotrends entstehende Märkte sind unsere Geschäftsmodelle? Lassen sich mit ihnen auch künftig Wettbewerbsposition und Profitabilität behaupten und Wachstum realisieren? Was muss verändert werden?

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