Usetec 2015

Usetec-Comeback in Karlsruhe – Besucher rundum zufrieden

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Iran – der neue Hoffnungsträger der Gebrauchtmaschinenhändler

Nach dem Durchbruch bei den Atomverhandlungen gibt es einen Silberstreif am Horizont: Iran, dem vor der Türkei, Indien, Ägypten und Nigeria stärksten ausländischen Besucherland der Usetec 2015. International tätige Geschäftsleute hoffen auf schnelle Sanktionserleichterungen. „Iranische Betriebe und die Infrastruktur müssen erneuert werden“, so Gregor Wolf vom BDEx. „Der Markt ist nicht nur wegen seiner Größe interessant, sondern auch weil es sich um eine diversifizierte Volkswirtschaft handelt.“

Dass sich im Handel mit Iran etwas bewegen könnte, spürten auch viele Usetec-Aussteller, wie die Joseph Vögele AG aus Ludwigshafen. „Wir hatten schon am ersten Messetag viele iranische Anfragen“, freut sich Thomas Nessel, Leiter Gebrauchtmaschinenvertrieb. „Einer der Interessenten hat einen der größten Straßenfertiger gekauft.“ Das riesige Gerät im Freigelände haben viele Messebesucher bewundert, nicht zuletzt weil es im Top-Zustand präsentiert wurde. So etwas schafft Vertrauen in das Angebot und die Reparaturqualität – getreu dem Motto „Dieses Produkt können wir bedenkenlos direkt auf der Messe kaufen“, argumentiert Thomas Nessel. Und: Die Tatsache, dass Vögele als Hersteller auf der Messe eigene gebrauchte Produkte verkauft, hat den Vertrauensvorschuss noch verstärkt.

Schöner Messeplatz mit entspannter Atmosphäre

Ebenfalls im Freigelände knüpfte der Usetec-Aussteller Trafik Bremen zahlreiche Kontakte zu interessierten Kunden. Zudem konnte der Händler schon kurz nach Messestart gute Geschäfte vermelden. „Passend zum tollen Wetter haben wir gleich am ersten Tag acht Gabelstapler der Marken Toyota, Jungheinrich und Linde verkauft“, resümiert Florian Klein.

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„Nach ganz Europa, für Kaufsummen zwischen 6500 Euro und 15.000 Euro.“ Der Geschäftsführer von Trafik Bremen strahlte nicht wegen der getätigten Abschlüsse. Er lobte zudem die entspannte Atmosphäre am Messeplatz Karlsruhe. „Wir kennen einige Großmessen in Deutschland, wo alles manchmal sehr hektisch und kompromisslos zugeht“, erzählt Klein. „Hier dagegen sind die Leute sehr sympathisch und um pragmatische Lösungen bemüht.“

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