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Henkel auf der JEC World 2016 Volvo gibt mit Henkel-Know-how nachhaltiger Vollgas

| Redakteur: Peter Königsreuther

Henkel zeigt auf der JEC 2016 Leichtbau-Lösungen für die Automobilbranche. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorschriften zur Reduzierung der CO2-Emissionen sind die Autobauer bestrebt, die Fahrzeuge besonders leicht zu konzipieren. Der Volvo-Zulieferer Benteler-SGL nutzt Henkel-Rezepturen für GFK-Blattfedern.

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JEC-Highlight von Henkel: Die hintere Achse des neuen Volvo XC90 ist mit einer neuartigen Querblattfeder aus leichtem Faserverbundwerkstoff ausgerüstet (grüngelbes Teil). Benteler-SGL fertigt diese gewichtssenkenden Blattfedern zur Hinterradaufhängung in hohen Stückzahlen aus einem Faserverbundwerkstoff mit einem Loctite Matrixharz von Henkel.
JEC-Highlight von Henkel: Die hintere Achse des neuen Volvo XC90 ist mit einer neuartigen Querblattfeder aus leichtem Faserverbundwerkstoff ausgerüstet (grüngelbes Teil). Benteler-SGL fertigt diese gewichtssenkenden Blattfedern zur Hinterradaufhängung in hohen Stückzahlen aus einem Faserverbundwerkstoff mit einem Loctite Matrixharz von Henkel.
(Bild: Henkel)

Auf der kommenden JEC World 2016 unterstreicht Henkel seine Kompetenz für äußerst maßgeschneiderte, integrierte Lösungen, die gezielt darauf ausgerichtet sind, die Herausforderungen im Leichtbau von Kraftfahrzeugen vor allem hinsichtlich Kosteneffizienz und Großserienfertigung zu meistern, wie der Aussteller erklärt. Dabei richte sich das am Stand J31 in Halle 6 der Messe gezeigte Produkt- und Anwendungsportfolio aber gleichermaßen auch an Kunden in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Henkel-Composite-Testzentrum für Kundenversuche

Außer anwendungsgerechten Klebstoffen sowie schnell härtenden, zuverlässigen Harzen für kurze Produktionszyklen, sind die Hersteller in der Automobilindustrie ständig auf der Suche nach günstigen Verfahren zur Großserienfertigung von Teilen mit Stückzahlen von mehr als 10.000 pro Jahr, so Henkel. Dazu bräuchten sie zuverlässige Partner mit eigenen Testkapazitäten. Aus diesem Grund habe Henkel mit seinem neuen Compositlabor in Heidelberg kürzlich ein geeignetes Testzentrum für Kundenversuche auf HP-RTM-Anlagen in Betrieb genommen.

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Erleichterung beim Autobau mit Henkel-Systemen

Henkel bietet Matrixharze und maßgeschneiderte Klebstoffe zur Fertigung und Montage von Verbundwerkstoffteilen, einschließlich hybrider Kunststoff/Metall-Konzepte. So entwickelte der Automobilzulieferer Benteler-SGL beispielsweise eine innovative glasfaserverstärkte Blattfeder mit Loctite MAX 2, einem Zweikomponenten-Matrixharzsystem für Polyurethanverbundwerkstoffe.

Die Blattfeder wird in einem für mehr als 100.000 Teile pro Jahr ausgelegten RTM-Verfahren hergestellt und erschließt eine Gewichtsreduzierung von 4,5 kg für die Hinterachse. Sie wird als Teil der SPA-Plattform von Volvo im aktuellen Volvo XC90, einem Premium-Crossover-SUV, sowie in den Modellen Volvo S90 und V90 eingesetzt.

Auch präsentiert Henkel auf der JEC eine neue Leichtbautür für den Roding R1, die mit unterschiedlichen Klebstofflösungen und Loctite MAX Harz gefertigt wird und dessen ausgezeichnete Fließeigenschaften bei geometrisch hochkomplexen Formteilen illustriert.

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