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1997 landet der erste mobile Roboter auf dem Mars
In den 80er Jahren werden Industrieroboter routinemäßig in der Automobilfertigung eingesetzt. Und die 80er Jahre sind auch die Pionierzeit für Roboter und Automation in den Labors von Chemie und Biotechnologie. In dieser Zeit werden die ersten Laborroboter entwickelt, die zunächst vor allem auf das Pipettieren großer Probenzahlen ausgelegt sind. In der Biotechnologie und der Medikamentenentwicklung finden diese Systeme dann ab den 90er Jahren zunehmend Anwendung, um immer größere Zahlen an Proben in immer kürzerer Zeit zu untersuchen.
Und im Jahr 1997 landete der erste mobile Roboter auf dem Mars. Auch für Spielzeuge wurde die Robotik zunehmend eingesetzt. Beispiele hierfür sind Lego Mindstorms, iPitara, Robonova oder der Roboterhund Aibo. Und nicht zu vergessen der Robo Cup, die Weltmeisterschaft im Roboterfußball, die in mehreren Klassen ausgetragen wird und 1997 erstmals in Japan stattfand.
Für fast jeden Einsatzfall gibt es heute den passenden Roboter
Inzwischen übernehmen Roboter in vielen Bereichen Tätigkeiten, die der Mensch ungenauer, langsamer oder überhaupt nicht ausführen kann. Letzteres gilt besonders für Missionen im Weltraum. Doch auch die Erforschung der Ozeane wäre ohne Roboter undenkbar.
In der industriellen Fertigung sind die Roboter heutzutage in vielen Bereichen nicht mehr zu ersetzen, beispielsweise in der Automobilindustrie. Aber auch ein moderner Mikroprozessor wäre ohne einen Roboter nicht mehr herstellbar. Die Serviceroboter werden seit einiger Zeit eingesetzt, um Menschen den Alltag zu erleichtern.
Auch im Haushalt unterstützen Roboter: Sie saugen Staub, wischen den Boden oder mähen den Rasen. In der Medizin werden Roboter für Untersuchungen, Operationen und Rehabilitation eingesetzt und sie verrichten einfache Aufgaben im Krankenhausalltag.
Doch Technik fordert Regeln und Sicherheit. Mit zunehmender Autonomie benötigen die komplexen Robotersysteme daher angepasste Sicherheitssysteme. So werden beispielsweise Industrieroboter durch gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen wie Käfige, Gitter, Lichtschranken oder andere Barrieren abgesichert.
* Annedore Munde ist freie Fachjournalistin in Erfurt.
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