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ERP-Software Was kostet ein ERP-System?

| Redakteur: Robert Horn

Unternehmen sind mehr denn je gefordert, Abteilungen zu vernetzen und Prozesse zu strukturieren. Die Anschaffung einer neuen Geschäftssoftware kann komplex und kostspielig sein. Der ERP-Anbieter Godesys hat ein kostenloses E-Book zur umfassenden Information zusammengestellt.

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Die fünf Kostentreiber einer ERP-Einführung, zeigen, welche Herausforderungen auf Unternehmen zukommen.
Die fünf Kostentreiber einer ERP-Einführung, zeigen, welche Herausforderungen auf Unternehmen zukommen.
(Bild: Godesys)

Was kostet ein ERP-System tatsächlich?

Dies sind die zentralen Kostenfaktoren, die Firmen im Auge behalten sollten:

1. Keine Äpfel mit Birnen vergleichen

Bei der Einführung neuer Geschäftssoftware macht es wenig Sinn, beim Vergleich verschiedener Anbieter nur auf die Grundkosten des Systems zu achten. Wer die Lösung sinnvoll und langfristig für die Abbildung seiner Prozesse nutzen will, sollte immer auch Kosten für Wartung, Anpassung und Beratung einbeziehen. „Idealerweise rechnet der Anwender sämtliche Kosten über einen Zeitraum von fünf Jahren durch – der gängige Einsatzzeitraum einer Lösung in Deutschland. So lassen sich dann auch Vor- und Nachteile verschiedener Anschaffungsszenarien ermitteln, etwa Software aus der Cloud oder zur Miete“, rät Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Godesys AG.

2. Softwareumfang und Lizenzen im Auge behalten

Je nach Umfang der abzudeckenden Geschäftsprozesse setzt sich der tatsächliche ERP-Preis aus diversen Faktoren zusammen: Welche Programmpakete benötigt der Anwender konkret – etwa Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktionsplanung- und Steuerung oder CRM? Zudem muss ermittelt werden, wie viele User innerhalb der Firma auf das System zugreifen sollen. Als Faustformel gilt: zwischen 2000 und 5000 Euro Lizenzkosten pro User.

3. Einführungskosten variieren je nach Branche und Unternehmen

Ein weiterer Faktor, den Unternehmen beachten müssen: Die Einführungskosten unterscheiden sich stark nach Branche und Unternehmensmodell. Nutzt Firma XY beispielsweise unterschiedliche Rechnungslegungsstandards in einer Installation, wächst der Einführungsaufwand erheblich. „Die ERP-Branche gibt die Einführungsaufwände gerne im Verhältnis zu den Softwarekosten an. Ein Verhältnis von 1:1 ist jedoch nur erreichbar, wenn der Anwender über eine eigene fitte und zeitlich auch entlastete IT-Truppe verfügt“, so Kühl. Dienstleistungsaufwände mittelständischer Einführungen stehen nach Angabe von godesys jedoch eher im Verhältnis 1:2 wenn nicht sogar 1:3 zu den Softwarekosten. Der Einsatz eines externen Auswahlberaters treibt die Kosten weiter in die Höhe – um bis zu 50 % der Dienstleistungsaufwände.

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