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Schweißen von Großteilen

Windkraft-Bremsscheiben produktiver schweißen

| Autor/ Redakteur: Boyan Ivanov / Peter Königsreuther

Windkraftanlagen sind uns längst vertraut. Aufgrund der Größe vieler Komponenten stellt deren Bau aber eine Herausforderung dar. Wie zum Beispiel 4 m durchmessende Bremsscheiben prozesssicher geschweißt werden können, zeigt dieser Artikel.

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Dank dem energiereduzierten und wärmeminimierten Schweißprozess „forceArc“ profitieren die Schweißer von einem geringeren Verzug und einer erheblichen Fehlervermeidung. Dies spart wertvolle Arbeitszeit für Nacharbeiten. Insgesamt konnte Valmont die Fertigungszeit für eine Bremsscheibe um bis zu 30 % verkürzen.
Dank dem energiereduzierten und wärmeminimierten Schweißprozess „forceArc“ profitieren die Schweißer von einem geringeren Verzug und einer erheblichen Fehlervermeidung. Dies spart wertvolle Arbeitszeit für Nacharbeiten. Insgesamt konnte Valmont die Fertigungszeit für eine Bremsscheibe um bis zu 30 % verkürzen.
(Bild: EWM)

Mit energiesparenden Schweißgeräten und emissionsreduzierten Schweißprozessen kann man den Bau von regenerativen Energieanlagen gleichermaßen ökologisch sowie wirtschaftlicher gestalten – eine klassische Win-win-Situation. Besonders die Windkraft ist dabei ein Markt der Zukunft. Denn schon heute nimmt sie bei der Stromerzeugung mit einem Anteil von mehr als einem Drittel unter den erneuerbaren Energien den ersten Platz ein. Alleine in Deutschland gibt es derzeit fast 25.000 Windenergieanlagen.

Das Bremssystem gehört zu den wichtigsten Anlagenkomponenten

Einer der bedeutendsten Hersteller dieser sicherheitsrelevanten Bauteile ist Valmont S. M. aus Dänemark, Teil des amerikanischen Valmont-Konzerns, eines der weltweit führenden Anbieter von Systemen und Services für die Infrastruktur. Am süddänischen Standort Roedekro konzentriert sich das Industrieunternehmen mit 650 Mitarbeitern auf die Produktion von Teilen für Energieanlagen und im Bereich der Windkraft auf den Stahlbau der Türme sowie die Rotorhäuser und die darin integrierten Bremsscheiben. Alleine im vergangenen Jahr verarbeitete man dort in 1,2 Mio. Arbeitsstunden rund 100.000 t Stahl. Etwa die Hälfte der Beschäftigten ist dabei mit Schweißaufgaben betraut.

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