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Zeitersparnis beim Ebenenschlichten

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Zur Entwicklung des neuen Fräsers wurde folgender Ansatz gewählt: Alle Werkzeuge in Tonnenform nutzen nur einen Ausschnitt des Kreisumfanges, ein sogenanntes Kreissegment. Dadurch lassen sich große Radien umsetzen. Vorteil der Tonnenform ist also der große Werkzeugradius, der wesentlich größere Bahnabstände bei gleicher theoretischer Rautiefe im Vergleich zu Kugelfräsern ermöglicht. Für den konischen Tonnenfräser wurde die Form noch weiter verbessert. Das sehr kompakte Werkzeug zeichnet sich durch einen extrem großen Radius aus, der somit eine optimale Anstellung an die Flächen erlaubt.

Von neuer CAM-Strategie und konischem Tonnenfräser profitieren

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht die Einsatzmöglichkeiten des Werkzeugs: Der konische Tonnenfräser hat einen Radius von 500 mm, dieser entspräche einem Kugelfräserdurchmesser von 1000 mm. Es ist leicht zu erkennen, dass solche Fräsausgaben mit den konventionellen Werkzeugen nicht umzusetzen sind. Die Vorteile:

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  • signifikant reduzierte Fertigungszeiten,
  • besonders hochwertige Oberflächengüten,
  • längere Werkzeugstandzeiten,
  • eine geringere Werkzeuganzahl.

Davon können Fertigungsunternehmen enorm profitieren, denn die Kombination aus neuer CAM-Strategie und neuem Fräsertyp bietet einen Wettbewerbsvorteil bei der Ebenenschlichtbearbeitung.

Großes Potenzial der CAM-Strategie liegt im Werkzeug- und Formenbau

Die Programmierung in Hypermill ist einfach und komfortabel. Anwender müssen nur die zu bearbeitenden Flächen anklicken, die Werkzeugbahnen werden dann automatisch und kollisionsgeprüft erzeugt. Eine hohe Prozesssicherheit ist also ebenfalls gegeben, welche besonders bei schwer zugänglichen Bereichen, wie etwa tiefen und engen Kavitäten, wichtig ist.

Die Einsatzmöglichkeiten der neuen CAM-Strategie sind vielfältig. Sicherlich liegt das größte Potenzial im Werkzeug- und Formenbau, da hier Bauteile mit zahlreichen unterschiedlichen Ebenen bearbeitet werden müssen. Darüber hinaus sind beispielsweise Turbinenschaufeln, Strukturteile, Impeller und Blisks, allgemeine Strömungsteile oder Flansche effizient zu fräsen.

Das „Tangentiale Ebenenschlichten“ ist Teil des neuen Performance-Pakets Hypermill Maxx Machining, das aus zwei voneinander unabhängigen Modulen für das hocheffiziente Schruppen und Schlichten besteht. Das Schruppmodul bietet viele Optionen für das High-Performance-Cutting (HPC) in trochoidalen Werkzeugbewegungen für die 2D-, 3D- und Fünf-Achs-Simultanbearbeitung. MM

* Karl Obermann ist freier Fachjournalist. Weitere Informationen bei der Open Mind Technologies AG in 82234 Wessling

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