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Die Instandhaltung abgeben oder selber für Sicherheit sorgen?
Schwierig gestaltet sich bei dieser Strategie zudem die Durchführung aufwendiger Arbeiten außerhalb der Betriebszeiten sowie die Beseitigung größerer Störungen. Hier fehlt in vielen Fällen die erforderliche Manpower sowie das entsprechende Fachwissen. Auch die Wartung durch den Hersteller ist oft keine Alternative, da vor allem die Koordination mehrerer Anbieter innerhalb einer Anlage einen erheblichen Aufwand verursacht. Vor diesem Hintergrund bietet Telogs als als herstellerneutraler Dienstleister seinen Kunden zwei weitere grundlegende Lösungen an, wie die Wartung und die Instandhaltung einfach und kostenoptimiert organisiert werden kann. Im Rahmen des technischen Service können Telogs-Kunden aus verschiedenen Bausteinen ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Paket zusammenstellen: Einzelne Arbeiten, wie die Wartung, wiederkehrende Prüfungen gemäß der Betriebssicherheitsverordnung, Regalinspektion, Durchführung notwendiger Mängelbeseitigungen und das Ersatzteilmanagement, können an den Instandhaltungsexperten abgegeben werden.
Software gewährleistet maximale Transparenz bei der Instandhaltung
Um maximale Transparenz zu gewährleisten, setzt der Dienstleister auf Wunsch eine Instandhaltungssoftware ein, in der alle durchgeführten Maßnahmen dokumentiert werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, einen Rufbereitschaftsvertrag abzuschließen: Im Fall einer Störung sind die Spezialisten 24/7 zu erreichen und innerhalb vertraglich vereinbarter Fristen vor Ort, um den planmäßigen Betrieb wiederherzustellen. Eine weitere Möglichkeit der effizienten Wartung ist der Complete Maintenance Service (CMS), das bedeutet das gesamte Outsourcing der Instandhaltung.
Im Gegensatz zu den anderen Lösungswegen wird beim CMS die Verantwortung für die Instandhaltung gänzlich an den Dienstleister abgegeben. Der laufende Betrieb wird somit ständig von dessen Mitarbeitern begleitet. Anhand eines detaillierten Instandhaltungskonzeptes entwickeln Anbieter wie Telogs, basierend auf den gesetzlichen Vorgaben, den Betriebszeiten sowie den individuellen Anforderungen der jeweiligen Anlage, ein kostenoptimiertes Lösungskonzept. Resümierend kann man sagen, dass CMS die gleichen Vorteile bietet wie die Wartung mit eigenem Personal, nämlich die genaue Kenntnis der Anlage. Allerdings lassen sich die Schwächen der klassischen Lösung, zum Beispiel Betriebsblindheit und die Schwierigkeiten, die mit knappen Zeitfenstern für Instandhaltung verbunden sind, zuverlässig vermeiden.
Leichtere Konstruktion aus Carbon und Aluminium, optimierte Antriebstechnik sowie Sensorik und bessere Fette – durch den technischen Fortschritt nimmt die Wartungsintensität der Anlage auch bei steigendem Automatisierungsgrad immer weiter ab. So sind beispielsweise Shuttle-Systeme aufgrund ihrer Bauart praktisch wartungsfrei, da der Verschleiß gering ist. Die Herausforderungen liegen vielmehr in der effizienten und schnellen Störungsbeseitigung, da die Anlagenbetreiber durch die zukünftigen Anforderungen an die Logistik in erhöhtem Maße von der Funktionsfähigkeit der Anlage abhängig sein werden.
* Jürgen Dönges ist Geschäftsführer der Telogs GmbH in 35394 Gießen
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