Anders denken!

Kluft zwischen 3D-Druck und Serienfertigung ist überbrückbar

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Der manuelle Spritzguss in der Praxis

Der Einsatz manueller Spritzgießsysteme ist längst kein theoretisches Konzept mehr, wie Eckloff betont. In der Medizintechnik werden damit beispielsweise Bauteile für die Endoskopieentwicklung gefertigt. Und ein Hersteller von Biopsiezangen nutzt das Verfahren, um Halbschalen aus technischen Kunststoffen wie den Polyamiden PA6 oder PA12 für Funktions- und Dauerlauftests herzustellen. Die wirtschaftlichen Effekte seien erheblich! Denn statt Iterationen im Bereich von mehreren zehntausend Euro liegen die Kosten pro Entwicklungsstufe häufig im Bereich von wenigen hundert Euro. Aber außer den technischen Aspekten verändert sich vor allem eines – das Mindset in der Entwicklung. Ingenieure und Konstrukteure sind nämlich nicht mehr darauf angewiesen, externe Ressourcen oder interne Kapazitäten zu blockieren. Sie können Ideen direkt selbst umsetzen und testen. Die produktivsten Umgebungen entstehen dabei häufig dort, wo die drei Kompetenzen aus dem 3D-Druck, dem klassischen Werkzeugbau und dem manuellen Spritzguss zusammenkommen, weiß Eckloff zu berichten.

Das generelle Fazit zum manuellen Spritzguss:

Eins muss man laut Eckloff im Hinterkopf behalten: Der manuelle Spritzguss kann keine Ersatz für den Serienspritzguss der klassischen Art sein! Er muss als Ergänzung betrachtet werden. Er schließt lediglich, wie eingangs erwähnt, die Lücke zwischen der additiven Fertigung und der normalen Serienproduktion, damit Unternehmen über neue Bauteile schneller zu ersten wichtigen Erkenntnissen kommen, schneller iterieren können und dann die richtigen Entscheidungen treffen können. Eckloff bringt es abschließend auf den Punkt: „Wir machen keine Taktzeiten – wir machen Entwicklung!“

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