Starke Monate Andritz meldet rekordverdächtiges erstes Quartal 2026

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Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds erzielte der internationale Technologiekonzern Andritz, wie es heißt, von Januar bis Ende März ein Rekordergebnis ...

Die Andritz Group legt hier offen, wie die ersten drei Monate des Jahres 2026 verlaufen sind. Alles in allem redet sie von einem Rekordergebnis ...(Bild:  Andritz)
Die Andritz Group legt hier offen, wie die ersten drei Monate des Jahres 2026 verlaufen sind. Alles in allem redet sie von einem Rekordergebnis ...
(Bild: Andritz)

Während der Umsatz der Andritz-Gruppe um 1,7 Prozent (auf 1.790,6 Millionen Euro) im ersten Quartal 2026 leicht anstieg (Q1 2025 = 1.761,3 Millionen Euro), erhöhte sich das Konzernergebnis um 2,9 Prozent (auf 91,8 Millionen Euro / Q1 2025 = 89,2 Millionen Euro). Die Rentabilität (vergleichbare Ebita-Marge) blieb mit 8,2 Prozent stabil (Q1 2025 = 8,2 Prozent). Auch der Auftragsstand erreichte mit 12.367,4 Millionen Euro einen neuen Rekordwert, wie die Österreicher melden können. Dieses, wie betont wird, außergewöhnliche Ergebnis ist hauptsächlich auf die kumulierte Verbuchung mehrerer mittelgroßer Aufträge– vorwiegend im Geschäftsbereich Hydropower – zurückzuführen. Deshalb sollte das Ganze auch nicht auf die kommenden Quartale hochgerechnet werden, wie Andritz anmerkt. „Wir beobachten die möglichen Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen in wichtigen Endmärkten jedoch aufmerksam. Wir konzentrieren uns weiterhin auf eine disziplinierte Umsetzung unserer Projekte und bekräftigen unsere Finanzziele für 2026“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Schönbeck, mit Blick auf das Hier und Jetzt sowie auf die Zukunft.

Der Andritz-Geschäftsbereich Hydropower in Zahlen =

In der Sektion Hydropower stieg der Auftragseingang bei Andritz aufgrund der starken Nachfrage nach erneuerbaren Energien auf 1.876,8 Millionen Euro deutlich an (plus 229,9 Prozent / Q1 2025 = 568,9 Millionen Euro). Zu den bedeutenden Aufträgen zählten Pumpspeicherprojekte, wie Saidongar in Indien, das mit einer Leistung von 3.000 Meganwatt das größte Pumpspeicherkraftwerk dort sein wird, sowie Projekte in Südostasien und Brasilien. Der Geschäftsbereich verzeichnete auch einen höheren Umsatz, der infolge der Abarbeitung des hohen Auftragsstands zustande kam.

Die Andritz-Zahlen für das Geschäft Pulp & Paper =

Im Geschäftsbereich Pulp & Paper stieg der Auftragseingang – ausgehend von der hohen Vergleichsbasis im Vorjahr – auf 1.005,8 Millionen Euro leicht an (plus 3,2 Prozent / Q1 2025 = 974,6 Millionen Euro). Der Anstieg resultiert laut Andritz aus mehreren größeren Aufträgen. Darunter findet sich etwa ein bedeutender Auftrag von General Emballage, Algeriens führendem Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe, für die größte Papiermaschine Afrikas. Dieser Geschäftsbereich steigerte seinen bereits hohen Umsatz und konnte sein Rentabilitätsniveau auch aufgrund des hohen Serviceanteils halten.

So sieht es bei Andritz im Bereich Metals aus =

Im Geschäftsbereich Metals lag der Auftragseingang mit 337,2 Millionen Euro allerdings leicht unter dem Vorjahresniveau (minus 2,4 Prozent / Q1 2025 = 345,6 Millionen Euro). Der Rückgang spiegle einfach das zurückhaltende Investitionsklima in der Automobilindustrie wider. Die Nachfrage aus der Stahlindustrie verbesserte aber im Vergleich zum ersten Quartal 2025 dafür leicht. Während der Umsatz etwas zurückging, blieb die operative Rentabilität immerhin stabil.

Environmet & Energy sehen bei Andritz so aus =

Im Geschäftsbereich Environment & Energy sank der Auftragseingang im Vergleich zum relativ hohen Vorjahreswert auf 378 Millionen Euro (minus 14,7 Prozent / Q1 2025 = 443,1 Millionen Euro). Während das Investitionsklima für die Energiewende unsicher blieb, stieg die Nachfrage nach Pumpensystemen, heißt es dazu auch noch. Zu den bedeutenden Aufträgen zählten Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien – darunter das, wie betont wird, umfangreiche Projekt zum Austausch und zur Modernisierung der Pumpen für die Illwerke vkw im Pumpspeicherkraftwerk Lünersee in Österreich. Die dennoch stabile Umsatzentwicklung wurde durch die solide Nachfrage nach „Clean Air“-Technologien unterstützt, heißt es abschließend.

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