Zukunftssicherung BayBG investiert in Hebra Maschinen- und Formenbau

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Bayerische Beteiligungsgesellschaft BayBG hat die Kompetenzen des Kunststoffverarbeiters Hebra erkannt und unterstützt den erfolgreichen Weg in dessen Zukunft.

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Stiller finanzieller Rückenwind. Die BayBG unterstützt den Kunststoffspezialisten Hebra Maschinen- und Formenbau jetzt als stiller Teilhaber. Ziel war der Bau eines neuen Betriebsgebäudes in Alfeld.
Stiller finanzieller Rückenwind. Die BayBG unterstützt den Kunststoffspezialisten Hebra Maschinen- und Formenbau jetzt als stiller Teilhaber. Ziel war der Bau eines neuen Betriebsgebäudes in Alfeld.
(Bild: dpa)

Die Hebra Maschinen- und Formenbau GmbH ist eine 1970 in Nürnberg gegründete Spezialistin in Sachen Bau von Spritzgießwerkzeugen und für die Kunststoffverarbeitung. Standorte gibt es außerdem in Sulzbach-Rosenberg und im polnischen Šípkové. Zu den gefragtesten Produkten gehören etwa Verbindungselemente für Kabel und Anschlüsse. Wie es weiter heißt, wächst Hebra ungebremst weiter. Das Potenzial hat auch die BayBG Bayerischen Beteiligungsgesellschaft erkannt. Als stiller Teilhaber half man Hebra nun dabei, ein neues Betriebsgebäude in Alfeld zu bauen, das Ende des Jahres bezogen wird.

Das neue Betriebsgebäude der Hebra Maschinen- und Formenbau GmbH in Alsfeld. Der Bau wurde von der BayBG finanziell unterstützt. Ende 2021 kann er schon bezogen werden, heißt es.
Das neue Betriebsgebäude der Hebra Maschinen- und Formenbau GmbH in Alsfeld. Der Bau wurde von der BayBG finanziell unterstützt. Ende 2021 kann er schon bezogen werden, heißt es.
(Bild: Hebra)

Hohe Kunststoffkompetenz wird auf neue Märkte ausgedehnt

Das Familienunternehmen stellt Kunststoffteile her, die mit eigenen Werkzeugen und Formen auf Spritzgießmaschinen gefertigt werden – vorzugsweise sind das Arburg-, Demag- und Dr.-Boy-Maschinen. Zu den Kompetenzen gehört auch die Beratung, die Konstruktion und, bei Bedarf, auch die Montage von Baugruppen. Zu den namhaftesten Kunden von Hebra zählen etwa Siemens, Schaeffler oder ZF, um nur einige wenige zu nennen.

Aufgrund der hohen Nachfrage in diesem Industriesektor, habe Hebra Ende 2019 mit der Projektierung des Neubauvorhabens in Alfeld begonnen. Durch den Neubau sollen die Produktionskapazitäten konzentriert werden, um von gewissen, nicht näher genannten, Synergieeffekten zu profitieren. Durch die neuen Möglichkeiten wird Hebra nach eigenem Bekunden sukzessive die bestehende Kundenbasis über den Automotive-Bereich hinaus erweitern.

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