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EWM-Schweißkontrolle

Big Brother für Schweiß-Betriebe auf Industrie-4.0-Niveau

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Verschleiß beim Schweißen kontrollieren

Verschleiß ist ein schleichender Prozess. Ein zu früher Wechsel von Verschleißteilen ist mit Kosten verbunden: Zum einen wird ein Bauteil ausgetauscht, das noch funktionsfähig ist, zum anderen kostet der Tausch Arbeitszeit, in der auch produziert werden könnte. Werden Verschleißteile dagegen zu spät gewechselt, kann das einen plötzlichen Produktionsstillstand und Ausschuss bedeuten. Verschleißteile rechtzeitig, aber nicht frühzeitig zu wechseln bedeutet Einsparpotenzial für jedes Unternehmen.

Verschleiß verändert die Schweißparameter langsam und auch nur geringfügig. Diese Veränderungen sind bei der Betrachtung der Daten nicht offensichtlich. Da ewm Xnet sämtliche Gerätedaten aufzeichnet, kann die Software auch auf diese Daten zurückgreifen. Parametergrenzen weisen auf den optimalen Zeitpunkt hin, die Verschleißteile zu tauschen. So erfolgt der Tausch der Verschleißteile nicht nach festgelegten Zyklen, sondern wenn es notwendig ist. Das spart Zeit und Geld.

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Normgerechte Wartung stets im Zeitplan

Service und Wartung müssen einerseits regelmäßig und andererseits auch wieder unregelmäßig durchgeführt werden, so EWM. Kühlflüssigkeit wird regelmäßig nach einem Jahr gewechselt, bei den Drahtvorschubrollen sei ein genauer Wechseltermin nicht abzusehen. Denn er ist abhängig von vielen verschiedenen Parametern wie Einsatzdauer, Materialdurchmesser und Fördergeschwindigkeit. Sowohl für die regelmäßige Wartung wie im Fall der Kühlflüssigkeit als auch für die unregelmäßige Wartung wie bei den Drahtvorschubrollen verfügt ewm Xnet über Einstellmöglichkeiten – und zwar für jedes Schweißgerät individuell. Dabei sind regelmäßig wiederkehrende Wartungszyklen mit Terminierung und Klartextangaben genauso hinterlegt wie die Meldung, dass die Drahtvorschubrollen getauscht werden sollten.

Die Software liefere zur rechten Zeit die entsprechende Mitteilung auf den Bildschirm – und zwar in Klartext. Die Information tauche dort auf, wo sie benötigt wird, nämlich vor den Augen des Schweißers oder der Schweißaufsichtsperson, die die Wartung oder den Service zu koordinieren hat. Angepasste Wartungs- und Servicezyklen erlauben dabei eine vorausschauende Produktion, was wiederum die Qualität der Produkte steigert, wie EWM ergänzt. So sind auch die in DIN EN 1090 oder DIN EN ISO 3834 gestellten Anforderungen erfüllt. Weiterhin könnten mit sauber dokumentierten Wartungen auch diese Kosten transparent gemacht werden und in die Kalkulationen mit einfließen.

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