Lasertechnik

Blech + Laser = Kunst

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Die Dimensionen der neuesten Skulptur bewegen sich jedoch in einem Grenzbereich. Die Objektflächen sind diesmal deutlich grösser und die Bleche sind bis zu fünf Millimeter stark. Das bringt mehr Gewicht in die Konstruktion. Für enorme Spannung im Material sorgt zudem eine freitragende Schleife, die sich auf halber Höhe kraftvoll durch die gesamte Skulptur zieht. „Je grösser, desto schwieriger“, lacht Borer.

Hightech-Werkzeuge

Für die Realisierung seiner Projekte ist der Künstler neben viel Erfahrung im Umgang mit Stahl vor allem auf Hightech-Werkzeuge und zuverlässige Partner angewiesen.

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Während der Konstruktionsphase stellt beispielsweise das Berechnen der geschwungenen Flächen eine besondere Herausforderung dar. Um diese später aus dem Blech schneiden zu können, müssen sie zweidimensional abwickelbar sein. Das führt die herkömmliche Software an ihre Grenzen.

Ein Architekt der ETH Zürich hat speziell hierfür Erweiterungen entwickelt, die Carlo Borer eine digitale Optimierung der komplexen Freiflächen ermöglichen. „Ohne die Tools von Lorenz Lachauer wäre das eine oder andere Objekt sicher nicht möglich gewesen“, versichert Borer.

Zuverlässige Partner

Nur wenige Fussminuten vom Atelier in Wanzwil entfernt befindet sich die Michel AG. Das Unternehmen beliefert Gross- und Kleinkunden in allen Bereichen der Metallverarbeitung. Der Geschäftsführer, Pascal Michel, gehört zu den engsten Lieferanten des Künstlers.

„Die Anfragen von Herrn Borer kommen fast immer als Eilaufträge rein“, resümiert Michel mit einem scherzhaften Seufzer. „Wir schauen dann, dass wir die Auftragsdaten schnell auf die Laserschneidanlage bekommen.“

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