Robotik für Logistik Depalettier-Roboter von ABB spart Intralogistik viel Zeit

Quelle: Pressemitteilung

ABB hat mit dem flexibel konzipierbaren Robotic Depalletizer ein System für komplexe Depalettier-Aufgaben in der Intralogistik, dem E-Commerce und für den Konsumgütersektor entwickelt. Hier mehr...

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Mit dem flexiblen Konzept des ABB-Robotic-Depalletizer lassen sich viele Depalettier-Aufgaben für bis zu 30 Kilogramm schweren Lasten, die bisher manuelles durchgeführt werden mussten, einfach automatisieren. Lesen Sie hier, was dahinter steckt...
Mit dem flexiblen Konzept des ABB-Robotic-Depalletizer lassen sich viele Depalettier-Aufgaben für bis zu 30 Kilogramm schweren Lasten, die bisher manuelles durchgeführt werden mussten, einfach automatisieren. Lesen Sie hier, was dahinter steckt...
(Bild: ABB / J. Vermeulen)

Mithilfe einer Bildverarbeitungssoftware kann der Robotic Depalletizer von ABB viele verschiedene Kartontypen schnell erkennen. So schaffe er die Möglichkeit, diverse Produkte mit geringem technischem Aufwand und kurzer Einrichtungszeit effizienter zu handeln. Der Grund für die Entwicklung dieses intralogistischen Neulings sei das veränderte Verbraucherverhalten, das zu einer Zunahme neuer Vertriebskanäle wie Omnichannel, Direct-to-Consumer (D2C) und E-Commerce führe. Dieser Trend erhöht laut ABB den Bedarf an flexibleren und effizienteren Auftragsabwicklungs- und Lieferinfrastrukturen. Aber mit der Fähigkeit, Kartons in verschiedenen Konfigurationen, von einzelnen bis hin zu gemischten Paletten, zu depalettieren, kommt der Robotic Depalletizer gerade richtig, sagt der Hersteller.

USP: Paletten bis 2,8 Meter Höhe flott abräumen

Die Depalettier-Aufgaben an sich werden auch zunehmend komplexer, weil Zusammensetzung und Konfiguration der Paletten immer vielfältiger werden. Darüber hinaus sind die bisher meist durch Muskelkraft erledigten Sortieraufgaben anstrengend und durch eine hohe Personalfluktuation gekennzeichnet, wie es weiter heißt. Der Robotic Depalletizer schaffe aber Abhilfe, indem er fortschrittliche Algorithmen der Bildverarbeitung und des maschinellen Lernens einsetze, um sich um die Paletten (Maximalhöhe 2,8 Meter) relativ fix kümmern zu können. Es sei das einzige Robotersystem am Markt, das derzeit in der Lage ist, in dieser Höhe zu arbeiten, wie ABB betont.

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Die Software des neuen ABB-Systems nutzt die vom Bildverarbeitungssensor gesammelten Informationen dazu, dem Roboter einen geeigneten Greifpunkt für jeden Karton zuzuweisen. Der Roboter kann dann maximal 30 Kilogramm schwere Kartons aufnehmen, diese entweder auf einer anderen Palette absetzen oder einem Auslaufband übergeben. Die Geschwindigkeit und Genauigkeit des Systems ermöglichten Spitzenleistungen bis 650 Zyklen pro Stunde. Und das 24 Stunden am Tag.

Der Bildverarbeitungssensor, führt ABB weiter aus, bringt den Roboter aber auch dazu, unterschiedlich zusammengestellte Paletten zu entleeren. Das können Paletten sein, die aus einem einzigen Kartontyp in definierten Lagen bestehen, Paletten, die eine Reihe verschiedener Kartontypen enthalten oder gemischte Paletten, die mit höchst unterschiedlichen Kartons in Bezug auf Gewicht, Form und Material beladen sind.

Flexible Optionen für das neue ABB-Roboterkonzept

Der ABB-Robotic-Depalletizer ist mit einigen 4- und 6-achsigen ABB-Robotern konzipierbar, um die erforderliche Flexibilität für einfache oder komplexere Depalettier-Aufgaben zu gewährleisten. Mit der Simulations- und Offline-Programmiersoftware Robotstudio könnten die Anwender die Depalettierung auch hinsichtlich Kartonabmessungen, Gewichten und Palettenmustern jederzeit problemlos anpassen.

Und modulare Layouts mit kollaborativem Ansatz ließen sich durch die passende Sicherheitstechnik wie Laserscannern und Lichtvorhängen zum Schutz der Mitarbeitenden ebenfalls darstellen. Um noch produktiver zu werden, kann der ABB-Robotic-Depalletizer auch mit autonomen mobilen Robotern kombiniert werden, was ein sehr leistungsfähiges und flexibles Warenhandlingsystem für Lager und Versandzentren schaffe – und das mit einer Einrichtungszeit von lediglich drei Wochen.

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