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Parallel zu den Portalmaschinen erfolgte die Neuentwicklung der Rotationsform- und Gewindeschleifmaschinen Mikromat 3G, 5G, 10G, 15G, 20G und 60G. Hohe Fertigungsqualität, Leistung, Universalität und Komfort kennzeichnen diese Maschinen. „Aufgrund der technischen Parameter eignen sich die Maschinen zur rationellen Bearbeitung, angefangen vom Intensiv- bis hin zum Finishschleifen verschiedener Werkstückgeometrien mit hoher Effizienz und höchster Genauigkeit“, sagte Warnatsch. Die spezifische, bei Mikromat auf einer eigenen Steuerung entwickelte Software mit Menütechnik zur Bedienerführung gewährleistet eine hohe Werkstattakzeptanz und gibt dem Anwender die Möglichkeit, seine speziellen schleiftechnischen Kenntnisse mit dem Know-how von Mikromat zu verbinden. Die sechs NC-Achsen der Rotationsform- und Gewindeschleifmaschine lassen komplexe Formelemente zu. Die Steigungs- und Profilerzeugung wird durch die elektronische Kopplung der entsprechenden Achsen erreicht.
Erfreulicher Geschäftsverlauf bei Mikromat dank innovativen Maschinen
Auf dem Kompetenztag konnten sich Kunden und Interessenten von der Leistungsfähigkeit der Portalmaschinen und Schleifmaschinen überzeugen. Sie haben Mikromat auch einen erfreulichen Geschäftsverlauf beschert. Der Umsatz wird in diesem Jahr auf rund 17 Mio. Euro steigen. 2012 waren es noch 15 Mio. Euro. „Vielversprechende Projekte laufen derzeit in Russland, China, Indien, Korea und Polen“, sagte Warnatsch und ergänzte: „Am erfolgreichsten entwickeln sich derzeit die Geschäfte mit russischen Kunden.“ In Frankreich konnte im zurückliegenden Jahr ein Präzisionsportal 20V sowie dieses Jahr eine Koordinatenschleifmaschine 60SC verkauft werden. In Schweden wurde mit einer Schleifmaschine 10G der Wiedereinstieg in den Markt erreicht.
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. So hat Mikromat in den zurückliegenden Jahren insgesamt 5,5 Mio. Euro investiert, vor allem in die Entwicklung von neuen Produkten, in eine große Zeiss-Koordinatenmessmaschine MMZ G 30 60 20 zur Qualitätskontrolle von präzisen Großteilen sowie in die Gebäudetechnik. Hinzu kommt Kundennähe, denn der Dresdner Spezialist für Präzisionsportalmaschinen und Schleifmaschinen ist auch auf vielen Märkten in der Welt zuhause und nimmt an allen relevanten Messen teil.
Eigene Mikromat-Abteilung optimiert Teile im Kundenauftrag
„Unser ganzer Stolz ist die vor zwei Jahren gegründete Abteilung Cost Engineering für Technologieentwicklung im Kundenauftrag“, sagte Warnatsch. „Die elfköpfige junge Mannschaft, technisch hervorragend auf eigenen Maschinen ausgebildet, optimiert im Auftrag von Kunden Teile, sowohl was die Auslegung als auch was den Fertigungsablauf auf Portalmaschinen betrifft. Wichtig ist dabei sowohl das Entfeinern von Toleranzen, wenn diese unbegründet sind, als auch die Erhöhung von Forderungen, wenn damit technische Vorteile in der Anwendung oder Montage erreichbar sind.“ Ein Konstrukteur könne diese Aufgaben meist nicht lösen, weil er die Fertigungsmöglichkeiten nicht so detailliert kenne. Warnatsch ist stolz: „Für vier Unternehmen hat diese Mannschaft bereits insgesamt 46 Teile zur Zufriedenheit der Kunden optimiert.“
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