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1. Robotik-Technologie-Tag bei Keba

Die Zukunft der Robotik ist modular

| Redakteur: Jürgen Schreier

Roboter aus dem Baukasten war Thema des ersten Robotik-Technologie-Tags bei Keba. (Bild: Keba)
Roboter aus dem Baukasten war Thema des ersten Robotik-Technologie-Tags bei Keba. (Bild: Keba)

Am 15. September 2011 fand erstmals der Robotik Technologie Tag bei der Keba AG in Linz/Österreich statt. Thema der mit dem Mechatronik-Cluster gemeinsam organisierten Veranstaltung war „Die modulare Zukunft der Robotik“, die abgestimmte Baukastensysteme zur einfachen Realisierung cleverer Automatisierungskonzepte für so gut wie jeden Anwendungsfall beinhaltet.

Schwerpunktmäßig wurden im Rahmen des 1. Robotik-Technologie-Tags modulare Technologien für roboterbasierte Automationssysteme sowie bewährte Praxislösungen und künftige technische Entwicklungen behandelt. Spezialisten von Fer-Robotics, Festo, Schunk und Keba boten den rund 60 Besuchern hochkarätige Fachvorträge, Praxis-Workshops und die Möglichkeit zu lockerem fachlichem Austausch in kollegialer Atmosphäre zwischendurch.

Christopher Parlitz von Schunk fokussierte sich bei Vortrag und Praxis-Workshop auf die modulare Robotik zur komfortablen Mensch-Roboter-Kooperation.

Kleine autonome Einheiten in Leichtbauweise ermöglichen direkte Mensch-Roboter-Kooperation

Die Roboterlösung von Schunk beinhaltet unter anderem Module wie Aktoren, Sensoren und Bindegliedern. Kleine autonome Einheiten in Leichtbauweise mit einem beeindruckenden Verhältnis 1:2 betreffend Nutzlast zu Eigengewicht ermöglichen die einfache, direkte Mensch-Roboter-Kooperation.

Alle Module verfügen über die gleichen gemeinsamen mechanischen und elektrischen Schnittstellen sowie über einen gemeinsamen Bus. Somit ist alles Notwendige von Haus aus mit an Bord.

Plug & Play ist Realität und erlaubt die rasche Inbetriebnahme. Zusätzlich ermöglicht das Viro-Con-Konzept mit seiner großzügigen Komponentenbibliothek die einfache System-Konfiguration über Software und bietet darüber hinaus umfangreiche Simulationsmöglichkeiten für die projektierten Roboter.

Aufgrund der praktischen 24-V-Spannungsversorgung und des niedrigen Gewichts lassen sich die Schunk Kinematiken auch mobil ausführen und eignen sich beispielsweise bestens für Labor-Automation. Andere typische Einsatzbereiche sind Anwendungen aus der Service-Robotik, Logistik, Bestückung und Kommissionierung sowie Mensch-Roboter-Interaktionen.

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