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Kunststoff-Netzwerk Franken e. V. E-Mobilität und Digitalisierung – Chance und Risiko für die Kunststoffwelt

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Verantwortlichen des Kunststoff-Netzwerk Franken e. V, wollten mit ihrer jüngsten Veranstaltung im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Treffpunkt Kunststoff“ allen die Möglichkeit geben zu erfahren, welche Megatrends sich auf die Kunststoffwelt auswirken und wie die Branche positiv darauf reagieren könnte.

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Hier die Protagonisten, die in Bayreuth im Rahmen des "Treffpunkt Kunststoff" des Kunststoff-Netzwerk Franken (KNF) zum Thema Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Kunststoff verarbeitende Industrie, referiert und/oder die Veranstaltung initiiert haben.
Hier die Protagonisten, die in Bayreuth im Rahmen des "Treffpunkt Kunststoff" des Kunststoff-Netzwerk Franken (KNF) zum Thema Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Kunststoff verarbeitende Industrie, referiert und/oder die Veranstaltung initiiert haben.
(Bild: Königsreuther)

Referenten aus Forschung und Industrie sorgten in Räumlichkeiten des Cluster Neue Werkstoffe in Bayreuth für den Input an aktuellen Informationen und zukunftsweisenden Ausblicken. Besonders kontrovers wurde dabei die Datensicherheit im Rahmen der Digitalisierung diskutiert. Während einige Praktiker aus dem Auditorium sich strikt gegen eine allzu tiefe Offenlegung ihrer Daten in der Cloud, und sei diese angeblich noch so sicher, wehren, befürwortet etwa der Gastredner Dr. Klaus Funk vom Zentrum Digitalisierung Bayern die lückenlose Vernetzung diverser Branchen und Experten: „Kooperation und Kollaboration sind das A und O, um vom Zug der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden“, meint Funk.

Ausbildung, Vernetzung und Vertrauen lautet der Dreiklang zum Erfolg

Bayern habe nicht umsonst 4 Mrd. Euro investiert, um deutschlandweit die Nase bei der Digitalisierung vorne zu behalten. Was dem Erfolg und zum Verständnis dieser Zukunftsentwicklung noch fehlt, so Funkt, ist die passende Infrastruktur (Plattformen) sowie ein „Runder Tisch“ für aufklärende Diskussionen, um die bestehenden Bedenken abzubauen. Allerdings, so ein Einwand aus dem Auditorium, gebe es diverse Beispiele dafür, dass auch der Mittelstand gerne die ersten Einladungen und Treffs wahrnehmen, aber sich danach relativ schnell herausstelle, wer von einer Kooperation wirklich einen Nutzen habe - meist eben nicht die Player, die hier im Lande eigentlich die Macher seien. Es gehe sogar so weit, das erste Unternehmen bewusst einen Schritt zurück gehen, um der Gefahr des Datenklaus garantiert zu entgehen. Ein weiterer Motor ist laut Funkt die adäquate Ausbildung von Digitalisierungsspezialisten - quasi eine weitere Chance für zwar anders geartete, aber doch weitere Arbeitsplätze am Standort Deutschland.

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Industrie 4.0, erklärt Funk, ist ein episches Thema, dass ein umfassendes Denken verlangt. Aus bisherigen Clustern müssten deshalb sogenannte Crosscluster werden, um die Aufgaben zu meistern.

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