Kreislaufwirtschaft Ein textiler Putztuchservice spart jede Menge Entsorgungskosten

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Industrie- und Handwerksbetriebe, die für die Reinigung ihrer Maschinen und Werkzeuge nach Alternativen zu Einwegmaterialien suchen, werden bei Mewa schnell fündig. Dort können textile Mehrwegsysteme wie Putztücher, Ölauffangmatten oder Schonbezüge für den Innenraum von Kraftfahrzeugen bezogen werden.

Mewa-Putztücher im Servicekreislauf gelten nicht als Abfall im Sinne des europäischen Abfallrechts, sondern werden vom Dienstleister gewaschen und können wieder benutzt werden.(Bild:  ROBERTINO NIKOLIC)
Mewa-Putztücher im Servicekreislauf gelten nicht als Abfall im Sinne des europäischen Abfallrechts, sondern werden vom Dienstleister gewaschen und können wieder benutzt werden.
(Bild: ROBERTINO NIKOLIC)

Bis zu 50 Mal können die Mehrwegputztücher von Mewa zum Einsatz kommen. Wie das Unternehmen angibt, sinkt der Materialverbrauch damit im Vergleich zu Einwegtüchern um das Fünf- bis Achtfache. So verhindert das Mewa-Putztuchsystem, das in über 150.000 Betrieben europaweit eingesetzt wird, jährlich die Entstehung mehrerer Tausend Tonnen gefährlicher Abfälle. Anderfalls müsste dieser Abfall nämlich aufgrund der Verunreinigung mit Ölen und Schmierstoffen gemäß Gefahrstoffverordnung entsorgt werden. Solange sich Putztücher von Mewa im Servicekreislauf befinden, gelten sie hingegen nicht als Abfall im Sinne des europäischen Abfallrechts, sondern werden vom Dienstleister gewaschen und wieder eingesetzt.

Sämtliche Prozesse sind nachhaltig

Wie Mewa angibt, beginnt die nachhaltige Ausrichtung seiner Dienstleistung schon in der Putztuchproduktion: So bestehen die dafür eingesetzten Garne zur 50 Prozent aus recycelten Materialien. Beim Webprozess entstehende Baumwollflusen werden nicht entsorgt, sondern beispielsweise als Dämmmaterial in der Automobilindustrie weiterverwendet. Bei den Garnspulen kommen Mehrweg-Papphülsen zum Einsatz. Produziert werden die Putztücher in der unternehmenseigenen Weberei im nordhessischen Immenhausen.

Auch alle weiteren Aufbereitungs- und Logistikprozesse des Mewa-Mehrwegsystems folgen dem Nachhaltigkeitsprinzip. Ein zentrales Element ist die energetische Nutzung der aus den Tüchern ausgewaschenen Schmutzstoffe. Dadurch lassen sich bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs für die Trocknung der Putztücher decken. Technische Maßnahmen wie Hochtemperatur-Brennkammern und moderne Rauchgasreinigungssysteme sorgen dafür, dass die Belastung der Abluft die gesetzlichen Anforderungen sogar unterschreitet.

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