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Zuführanlage Einfach bedienbare Zuführanlage mit Kamerasystem

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Denso Robotics präsentiert auf der diesjährigen Motek neben weiteren Produktneuheiten unter anderem die Eyefeeder-Zuführanlage.

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Die Zuführanlage Eyefeeder bildet einen weiteren Messeschwerpunkt am Stand von Denso Robotics.
Die Zuführanlage Eyefeeder bildet einen weiteren Messeschwerpunkt am Stand von Denso Robotics.
(Bild: Denso)

Beim Eyefeeder werden die Materialien über einen Schüttgutförderer zugeführt. Sobald die Produkte auf dem Band der Zuführanlage abgelegt sind, gelangen sie in den Erfassungsbereich des Kamerasystems. Dieses entscheidet, was die nächsten Schritte sind: Bei gut positionierten und abholbereiten Produkten meldet es die Koordinaten an den Roboter-Controller, damit der Roboter – dies können verschiedene Vier- bis Sechs-Achs-Roboter von Denso sein – die Produkte aufnimmt. Sind genügend, jedoch schlecht positionierte Produkte vorhanden, so meldet das Kamerasystem, dass die Produkte geschüttelt oder umgedreht werden müssen, damit der Roboter sie aufnehmen kann. Sind nicht mehr genügend Produkte vorhanden, wird dies durch das Bildverarbeitungssystem auf dem Controller gemeldet; der Controller meldet dem Feeder was zu tun ist.

Insgesamt kann die Zuführanlage in dieser Konstellation Teile mit einer Größe von 250 mm und einem maximalen Gewicht von 300 g bewegen. Externe Devices sind nicht mehr nötig; die Anlage wird über die eigene Programmiersprache Pacscript gesteuert. Verschiedene Schnittstellen ermöglichen es Kunden auch, andere Kamerasysteme anzuschließen. Die Fördergeschwindigkeit und Schüttelintensität regelt der RC8 Controller, der mit dem Eyefeeder über eine Ethernet-Verbindung an das ORiN-Netzwerk angeschlossen ist.

Darüber hinaus lässt sich der Eyefeeder mit einer Software „Easy Vision Picking“ (EVP) verbinden (nicht am Messestand präsentiert). Die Bildverarbeitung und die Berechnungen der Roboterkoordinaten, die vorher auf einem PC oder direkt auf einer teuren Smart Camera erfolgten, finden zum ersten Mal bei Denso Robotics direkt in die Robotersteuerung statt. Durch die einfachere Bedienung des Eyefeeder kann sie jeder nach einer kurzen Einführung übernehmen, der über Grundkenntnisse in bildgesteuerten Applikationen verfügt. Da die Kalibrierung der Kamera Wizzard-gestützt erfolgt und der Nutzer Schritt für Schritt durch den Prozess gelotst wird, ist die Einrichtung des Systems so einfach wie nie.

Auch die EVP selbst ist höchst flexibel: Sie arbeitet mit verschiedenen Zuführsystemen, wie beispielsweise Conveyor Tracking, Eyefeeder, AnyFeeder; natürlich ist es auch zur allgemeinen Teile-Detection einsetzbar.

Denso Robotics auf der Motek: Halle 7, Stand 7001

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