NPE 2015 Engel zeigt acht Highlights auf NPE in Orlando

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit acht innovativen Anwendungen präsentiere Engel Austria, wie sich die spezifischen Anforderungen der fünf Branchen Automotive, Packaging, Medical, Teletronics und Technical Moulding in effiziente und wirtschaftliche Spritzgießlösungen umsetzen lassen. Die Schlüssel für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit können laut Engel sowohl maßgeschneiderte, hochintegrierte Systemlösungen als auch flexible Standardmaschinen sein.

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Eins von vielen Engel-Highlights auf der NPE 2015 in Orlando: Die Engel e-mac punktet mit Schnelligkeit und Präzision, einem energieeffizienten Betrieb und ihren besonders kompakten Abmessungen, wie es heißt.
Eins von vielen Engel-Highlights auf der NPE 2015 in Orlando: Die Engel e-mac punktet mit Schnelligkeit und Präzision, einem energieeffizienten Betrieb und ihren besonders kompakten Abmessungen, wie es heißt.
(Bild: Engel)

Die Kunststoffindustrie in Nordamerika ist weiter auf Wachstumskurs. Vor allem innovative Verfahren und wirtschaftliche Lösungen für Hochleistungsanwendungen werden verstärkt nachgefragt. Beide Trends spiegeln sich in den Exponaten von Engel auf der NPE 2015 wider. Zu den hier angedeuteten Messehighlights am Engel-Stand in Halle A (West Building) gehören das erste Composite-Bremspedal im One-Shot-Prozess, die neue Hochleistungsmaschine Enbel e-speed, der besonders dynamische Pick-and-Place-Roboter Engel e pic sowie innovative Service-Tools für eine noch höhere Prozesssicherheit und Anlagenverfügbarkeit.

Faserverbundwerkstoff als NPE-Themenfokus

Einen Schwerpunkt bilde das Thema Leichtbau, das aktuell zu den stärksten Wachstumstreibern zählt. „Vor allem im Bereich der Faserverbundtechnologien erwarten wir in den nächsten Jahren einen starken Schub für die Spritzgießindustrie“, betont Mark Sankovitch, Geschäftsführer von Engel North America mit Stammsitz in York, PN, USA. In Hochleistungsprodukten – zum Beispiel für den Flugzeugbau – haben sich gerichtete Fasersysteme längst etabliert, so Sankovitch. Damit Compositewerkstoffe auch in Massenanwendungen, wie dem Automobilbau, noch breiter Einsatz finden, bestünde die größte Herausforderung darin, Verarbeitungsprozesse zu entwickeln, die auch bei hohen Stückzahlen niedrigste Stückkosten ermöglichen. „Es muss uns gelingen, in allen Bereichen auch thermoplastische Lösungen anzubieten, um wirklich einen breiten Durchbruch zu schaffen“, ergänzt Sankovitch. Spritzgießtechnologien böten hierfür ein besonders großes Potenzial.

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