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Kirchhoff Automotive: auch in Osteuropa gut aufgestellt
2011 übernahm der Hersteller von Karosserie-Strukturen aus Iserlohn und Attendorn den kanadischen Zulieferer Van Rob, mit 11 Werken in Kanada, den USA und Mexico.
In China betreibt Kirchhoff Automotive zwei Werke in Suzhou und Chongqing. „Im Sommer 2012 wollen wir zum ersten Mal ein Joint -Venture in China eingehen. Die Absichtserklärung mit dem Zulieferer Beijing Hainanchuan Automotive Parts wurde bereits unterzeichnet“, so Kirchhoff.
Der chinesische Zulieferer ist eine 60% Tochter der chinesischen Automobilstaatsholding Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC), die mit Herstellern wie Mercedes Benz und Hyundai in einem Joint-Venture zusammenarbeitet. Bis 2015 plant BAIC mit seinen Automobilpartnern 3,5 Mio. Autos herzustellen und einen Jahresumsatz von 40 Mrd. Euro pro Jahr.
Mit sechs Werken und rund 1900 Mitarbeitern ist Kirchhoff Automotive auch in Osteuropa gut aufgestellt. Anfang dieses Jahres startet die Produktion in einem neuen Werk im rumänischen
Craiova.
Dort wird Kirchhoff Automotive zunächst mit rund 200 Mitarbeitern in unmittelbarer Nähe
zum dortigen Ford-Werk produzieren. „Wir bauen unser Engagement weiter aus, weil wir in
Osteuropa insgesamt und besonders in Russland große Wachstumspotenziale sehen“ erläutert der Fimenchef.
Steigende Energie- und Rohstoffpreise gefährden Wettbewerbsfähigkeit
Für die Unternehmen der ArGeZ sind die Energie- und Rohstoffpreise die größten Risiken für ihre
Wettbewerbsfähigkeit. Aufgrund der seit Jahren anziehenden Preise bei vielen Rohstoffen zeigen die
Umsatzrenditen wieder eine rückläufige Entwicklung. Hinzu kommt die steigende Volatilität der Preise.
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