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2011 kamen starke Impulse aus Maschinenbau und Eleektrotechnik
Positiv wirkten die Entwicklung in den USA und die bislang unvermindert starke Dynamik der Märkte in Asien. War die Automobilbranche 2010 Wachstumstreiber, kamen 2011 erwartungsgemäß die stärkeren Impulse aus Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Schienenfahrzeugbau.
Im Dezember stuften die Unternehmen ihre aktuelle Lage als stabil ein. Im Lauf des Jahres 2011 wurden jedoch die mittelfristigen Zukunftserwartungen unter dem Eindruck der ungelösten
Staatsschuldenkrise immer kritischer bewertet, wie der aktuelle ArGeZ-Geschäftsklimaindex zeigt. Dies macht deutlich, dass die bisherigen Lösungsvorschläge der politischen Akteure in der EU
skeptisch gesehen werden und die Stimmung nicht verbessern. Dennoch erwarten die Unternehmer keinen konjunkturellen Einbruch, sondern blicken mit Vorsicht in die Zukunft.
Für 2012 erwarten die ArGeZ-Mitglieder im optimistischsten Szenario ein Produktionsplus von 3 bis 4%. Damit wird die Branche eine Beruhigung auf hohem Niveau erfahren. Nach zwei Jahren mit außergewöhnlich hohem Wachstum entspricht die Abkühlung einem normalen zyklischen Verlauf.
Risiken und Chancen für Mittelständler
Viele Unternehmen haben nach der jüngsten Weltwirtschaftskrise ihr Eigenkapital gestärkt, durchschnittlich beträgt die Eigenkapitalquote in der mittelständisch geprägten Branche 30%.
Dennoch wird ihr Finanzierungsbedarf mittelfristig steigen, insbesondere da 2009 und 2010 die
Investitionen zurückgefahren wurden. Die Unternehmen benötigen Liquidität, um global agieren zu
können.
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