Anbieter zum Thema
Igus: Verschiedene Teams setzen auf Gleitlager
Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten konnten junge Ingenieure aus aller Welt ihre Rennwagen in den Kategorien Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren testen. Die Anforderungen in allen drei Kategorien waren die Gleichen: leicht, wartungsfrei und langlebig muss die Mechanik sein. Daher setzen viele Teams seit Jahren schon auf Gleitlager von Igus.

Tribo-Polymere verbessern Technik und senken Kosten
Im Steuersystem des PWR Racing Teams der TU Breslau kommen zum Beispiel die schmiermittel- und wartungsfreien Iglidur Gleitlager aus dem Tribo-Polymer Iglidur X zum Einsatz. Diese ersetzen schwere und große Metalllager, für die ein spezielles Montagewerkzeug benötigt wurde. Selbst hohen mechanischen Belastungen sowie Feuchtigkeit halten die korrosionsfreien Gleitlager laut Igus stand. Doch nicht nur im Steuersystem, auch in der Aufhängung setzen die jungen Konstrukteure auf diese Gleitlager sowie die selbsteinstellenden Igubal Gelenklager.
Das Team der Hochschule Weingarten kooperierte ebenfalls Igus. In diesem Jahr wählten die jungen Ingenieure einen umgebauten Motorradmotor PC40-Vierzylinder für ihren Rennboliden. Mit 86 PS und vergrößertem Hubraum offenbarten sich dem Team allerdings Platzprobleme: Um den Motor unterzukriegen, experimentierten sie mit Sonderbauteilen wie Kunststoffritzel als Kettenspanner im Kettentrieb. Daraufhin folgte das Problem der langen Lieferzeit der Teile. Igus konnte mit kostengünstigen, verschleißarmen Zahnritzel aus dem 3D-Drucker helfen. Nach einer einfachen Konfiguration wurden die Ritzel aus dem Hochleistungskunststoff Iglidur I6 gedruckt und in weniger als 72 Stunden bereitgestellt.

Kleiner Bauraum erfordert kompakte Lösungen
Auch das Team des Karlsruhe Institute of Technology suchte nach einer kompakten Lösung für ihre Pedalbox und wandte sich an Igus. „Da die Pedalbox auf einem extrem kleinen Raum gebaut werden muss, sich aber die Bauteile gegeneinander verdrehen, brauchten wir eine platzsparende Lösung,“ erklärt Hannah Decker, aus dem Fahrwerk-Bereich des KA-Raceing Teams. „Dies konnten wir durch die Iglidur Gleitlager erreichen.“ Doch die Lager finden sich nicht nur in der Pedalbox, auch in der Lagerung des Bremspedales und des Gaspedales sowie bei der Sensoranbindung des Bremspedals kommen die verschleißfesten Lager zum Einsatz.
Neben diesen drei Teams sponsert der young engineers support (yes) von Igus zahlreiche Formula Student Teams weltweit. Igus möchte mit seiner Hochschulinitiative Schüler, Studenten und Dozenten mit kostenlosen Mustern, Sponsoring sowie bei der Entwicklung von Projekten unterstützen.
(ID:46078197)